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Heer: Doskozil kritisiert Einsparungen "verheerendes Ausmaß"

Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ)
Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ)APA/ROBERT JAEGER
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Das Budget müsse so angepasst werden, dass das Heer seinen Aufgaben im In- und Ausland nachkommen könne, betont Burgenlands Landeshauptmann.

Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) hat im Hinblick auf die zukünftige Organisation des Bundesheeres und die Eurofighter-Causa schnelle Entscheidungen von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) gefordert. Außerdem müsse das Budget so angepasst werden, dass das Heer seinen Aufgaben im In- und Ausland nachkommen könne, betonte Doskozil am Freitag in einer Aussendung.

"Die Art und Weise, wie momentan mit unserem Heer umgegangen wird, haben sich weder die Soldatinnen und Soldaten, noch die österreichische Bevölkerung verdient", sagte der ehemalige Verteidigungsminister. Gerade die letzten Monate hätten gezeigt, dass das Bundesheer ein "unverzichtbarer Garant für Stabilität in Krisenzeiten" sei.

Die Einsparungen würden mittlerweile ein "verheerendes Ausmaß" annehmen. "Die Landesverteidigung der Republik Österreich ist keine Kann-Bestimmung, egal ob im Luftraum oder auf dem Boden", kritisierte Doskozil. Dass man trotz des Verdachtes des Betruges an den Eurofightern festhalte, sei unverständlich. Außerdem fordere er eine stärkere Einbindung des Bundesheeres im Bereich des Krisen- und Katastrophenmanagements, betonte Doskozil, der auch die Petition "Rettet das Bundesheer", die von den Oppositionsparteien eingebracht wurde, unterstützt.

(APA)