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ORF-"Futurezone": Markenrechte liegen bei Siemens

ORFFuturezone Markenrechte liegen Siemens
Die ''Futurezone'' wird verkauft(c) Clemens Fabry
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Dass die Markenrechte für die "Futurezone" bei Siemens liegen, behindere den Verkauf nicht, meint ORF-Onlinedirektor Thomas Prantner. Der Elektronik-Riese werde in Verkaufsprozess mit einbezogen.

Der Verkauf der ORF-"Futurezone" dürfte am Rande auch den Elektronikkonzern Siemens beschäftigen. Siemens hält die österreichischen Markenrechte an dem Namen "Futurezone". ORF-Onlinedirektor Thomas Prantner bestätigte gegenüber der APA einen Bericht des "Standard". Er sieht aber für den Verkaufsprozess kein Hindernis. Die Gespräche mit Siemens liefen positiv, außerdem habe man von dem Konzern die Ermächtigung bekommen, die Marke in den Verkaufsprozess mit einfließen zu lassen, betonte er.

Rechtslage aus Frühzeit der "Futurezone"

Siemens hält lediglich die nationalen Markenrechte an der "Futurezone", der Großteil der internationalen Markenrechte liegen beim ORF, so Prantner. Dies geht auf die Gründungszeit des IT-Portals zurück, das als gemeinsames Projekt von ORF und Siemens startete.

Der Verkauf des Portals ist notwendig geworden, weil der Gesetzgeber die Schließung der "Futurezone" nach einer entsprechenden Einigung von ORF und Verlegern vorschrieb.

Personal bleibt beim ORF

Die Ausschreibung für Interessenten endet am Freitag, bis 15. September soll der Deal über die Bühne sein. Verkauft werden Internetadresse, Marke, Design und technologische Elemente. Das Personal verbleibt im ORF.

 

(APA)