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Randerscheinung

Die Buben und die Promis

(c) Carolina Frank
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Und über das ersehnte Lebenszeichen aus dem Urlaub.

Der Älteste ist also mit Freunden in einem Haus in Kroatien. Das war natürlich schon lang organisiert, bevor man sich Gedanken darüber machte, ob man an der Grenze Fieber messen muss. Um zu erfahren, ob es ihm gut geht (wobei, wie soll es ihm sonst gehen mit Freunden am Meer), wende ich einen alten Trick an: "Hast du das Tor vom Alaba im Cupfinale gesehen?", frage ich ihn. Prompt kommt ein "Ja, cool, wir haben eh geschaut" zurück und damit auch das Lebenszeichen, auf das ich gewartet habe.

Zwei Tage später dann (ohne Anstupsen von mir) die Nachricht: "Das Haus nebenan gehört Mats Hummels." Da ich weiß, weitere Details über den deutschen Fußballweltmeister werde ich erst nach der Rückkehr bekommen, google ich Hummels und sehe, dass Cathy Hummels, seine Influencerfrau, gerade in München ist, sich ungeschminkt selfisiert und dazu irgendwas mit Natur schreibt. Offenbar sind die Hummels also gerade nicht in Kroatien, sondern nur ihr Haus. Vor Kurzem haben der Ältere und der Mittlere beim Weggehen in Wien übrigens Mavi Phoenix entdeckt, der Mittlere war sich außerdem sicher, TikTok-Lisa oder TikTok-Lena mit am Tisch gesehen zu haben. Weil ihm das der Ältere nicht glauben wollte, hat er auf Instagram geschaut und tatsächlich: Lisa und Lena waren an diesem Wochenende in Wien. Das passt noch zu zwei weiteren Promi-Sichtungsgeschichten der Buben: Tennisprofi Milos Raonic bei der Biennale in Venedig. Und das absolute Highlight: Yung Hurn beim Weihnachtseinkauf in der Schlange vor der Kassa beim Saturn. Noch dazu nach einem großen Konzert am Tag davor. Das ist immerhin belegbar, der Mittlere hat geistesgegenwärtig um ein Selfie gefragt. Aber wer weiß, vielleicht kommt Mats Hummels ja noch bis Ende der Woche.

(Die Presse - Schaufenster", Print-Ausgabe, 17.07.2020)