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Wir brauchen sie, die sogenannten schlechten Plätze

Alle architektonischen Bemühungen um Häuser, in denen alle demokratisch-gleichberechtigt gut sitzen sollten, waren zum Scheitern verurteilt.

Zeit zum Umdenken. Kein Mensch kann sagen, ob wir in absehbarer Zeit zu einem „normalen“ Kulturleben zurückkehren können. Oder ob es nach der Pandemie überhaupt je wieder so sein wird wie zuvor.
Zu dieser „Normalität“ würde das gemeinschaftliche Erlebnis gehören, im Theater, im Konzertsaal. Angesichts des kleinen Häufleins Aufrechter, die zuletzt in den riesigen Hallen der Staatsoper oder des Musikvereins den Sonderkonzerten beiwohnen konnten, erinnerte ich mich an die Diskussion um die sogenannten schlechten Plätze.