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Wiener Linien straften bereits 90 Personen wegen fehlender Maske

Presse/Reither
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Fast 20.000 Fahrgäste wurden in öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien auf falsch sitzende oder fehlende Masken angesprochen.

Der - verpflichtend vorgeschriebene - Mund-Nasen-Schutz gehört auch in den Wiener Öffis inzwischen zum alltäglichen Bild. Wer trotz Ermahnung sich weigert, diesen zu tragen, riskiert allerdings eine Strafe. An die 90 Personen wurden laut Wiener Linien bereits zur Kasse gebeten.

Die Betroffenen müssen dabei nicht nur 50 Euro zahlen, sondern werden auch von der weiteren Fahrt ausgeschlossen, wie betont wird. Dass die Anordnungen des Sicherheitsdienstes ignoriert werden, kommt aber relativ selten vor. Die Anzahl der Fahrgäste, die angesprochen wurden und die sich die Ermahnung zu Herzen nahmen, ist nämlich weit höher.

Rund 19.500 Öffi-Passagiere wurden in bereits auf Masken-Fehlverhalten aufmerksam gemacht. Teilweise wurde der Mund-Nasen-Schutz gar nicht getragen, sehr oft wird aber einfach darauf verzichtet, diesen über die Nase zu ziehen. Auch in so einem Fall wird man vom kontrollierenden Personal gebeten, dies doch zu tun.

Strafen werden in den Wiener Bussen, Straßenbahnen oder U-Bahnen erst seit Anfang Juli verhängt. Zuvor wurden die Fahrgäste ausschließlich ermahnt.

Seit Montag strafen auch die ÖBB, wenn das Tragen einer Maske verweigert wird. Fahrgäste zahlen allerdings nur 40 Euro.

(APA)