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Sorgfaltsverstöße

Wann können Abschlussprüfer haftbar werden?

Archivbild
Archivbildimago images/Sven Simon
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Abschlussprüfer haften laut Gesetz bei Pflichtverletzungen, nach der OGH-Judikatur können dann auch Anleger Ansprüche geltend machen. Es gibt allerdings einige Einschränkungen.

Wien. Könnten in Fällen wie Wirecard – oder auch Commerzialbank Mattersburg – auch die Abschlussprüfer gegenüber geschädigten Anlegern haften? Das könnte in nächster Zeit die Gerichte beschäftigen – mit völlig ungewissem Ausgang.

Gesetzlich geregelt ist die Haftung der Abschlussprüfer im Unternehmensgesetzbuch (UGB, § 275) und im Bankwesengesetz (BWG, § 62a). Eine Haftung besteht demnach bei „vorsätzlichen und fahrlässigen“ Pflichtverletzungen des Prüfers. Wobei aber nur bei Vorsatz die Haftung unbeschränkt ist, während es bei bloßer Fahrlässigkeit Haftungsbeschränkungen gibt.

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