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Ölpreis-Crash

Milliarden-Verlust beim Ölkonzern Repsol

headquarters of Spanish oil major Repsol in Madrid
Repsol hat bereits einen Sparplan angekündigt.Reuters
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Der spanische Ölkonzern Repsol verzeichnete im zweiten Quartal einen Verlust von rund zwei Milliarden Euro. Die Betriebsausgaben sollen um mehr als 450 Millionen Euro sinken.

Im Zuge der Corona-Krise hat der spanische Ölkonzern Repsol im zweiten Quartal einen Milliardenverlust erlitten. Die Reisebeschränkungen in der Pandemie und das niedrigere Verkehrsaufkommen haben dazu geführt, dass die Nachfrage eingebrochen ist und die Öl- und Gaspreise kollabierten.

Hinzu kam der Ölpreisstreit zwischen Russland und Saudi-Arabien. Repsol schrieb daher unter anderem auf die Reserven in Lagerstätten mehr als eine Milliarde Euro ab. Daher fiel im zweiten Quartal ein Verlust von knapp zwei Milliarden Euro an, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Madrid mit. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch einen Gewinn von rund einer halben Milliarde Euro erzielt.

Um die Folgen der Krise abzumildern, hat Repsol im Mai einen Sparplan angekündigt. Das Management um Konzernchef Josu Jon Imaz will unter anderem die Betriebsausgaben zusätzlich um mehr als 450 Millionen Euro reduzieren.

(APA)