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Förderung

FWF finanziert 24 mutige Forscher

Funf der "1000 Ideen" wurden diese Woche von FWF-Präsident Klement Tockner und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann präsentiert.
Funf der "1000 Ideen" wurden diese Woche von FWF-Präsident Klement Tockner und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann präsentiert.FWF/Daniel Novotny
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„Hochriskante“ Vorhaben mit großem Innovationspotential werden gezielt vom Wissenschaftsfonds gefördert.

Unkonventionelle Forschungsideen, die das Potenzial besitzen, einen Innovationssprung auszulösen, so bezeichnet der Wissenschaftsfonds FWF die Projekte, die durch das neue 1000-Ideen-Programm gefördert werden. Die ersten 24 geförderten Forscherinnen und Forscher wurden nun bekannt gegeben, für die der FWF insgesamt 3,4 Millionen Euro vergibt. Das Spektrum der finanzierten Hochrisiko-Forschung (weil mit ungewissen Erfolgschancen) reicht von Drohnen, die sich selbst das Fliegen beibringen, bis hin zu einer neuen Malariatherapie.

Zwei Jahre Zeit fürs Projekt

Mehr als 400 Anträge langten in der ersten Antragsrunde ein, rund 300 davon entsprachen den Kriterien und wurden anonymisiert von einer 20-köpfigen internationalen Jury unter der Leitung von James Kirchner von der ETH Zürich beurteilt. Die 24 Geförderten von zwölf Universitäten und Forschungsstätten erhalten jeweils zwischen 100.000 und 150.000 Euro für ihr Projekt, das maximal zwei Jahre dauern darf.

Darunter ist etwa der Physiker Jan Steinbrenner von der Uni Klagenfurt. Er will einen neuen Ansatz entwickeln, um Drohnen zu steuern, und sich dabei am Entwicklungsprozess der menschlichen Motorik orientieren. Karin Albrecht-Schgör von der Med-Uni Innsbruck wird für einen völlig neuen Ansatz zur Therapie der zerebralen Malaria gefördert, der direkt auf das Immunsystem ausgerichtet ist. Ariane Sadjed vom Institut für Iranistik der ÖAW will dagegen jüdische und islamische Minderheiten in Österreich und ihre gemeinsamen Erfahrungen als Migranten und religiöse Minderheiten untersuchen und hofft durch den Fokus auf Biografien und Alltagserfahrungen bestehende Narrative zu Identität und Zugehörigkeit aufzubrechen. (APA/däu)