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Insolvenz

77 Interessenten für Kerngeschäft von Wirecard

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Wirecard(c) imago images/argum (Falk Heller, via www.imago-images.de)
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Der Geschäftsbetrieb soll fortgesetzt werden, betont der Insolvenzverwalter des in einen milliardenschweren Betrugsskandal verwickelten deutschen Konzerns.

Der vorläufige Insolvenzverwalter des in einen milliardenschweren Betrugsskandal verwickelten deutschen Konzerns Wirecard meldet Fortschritte bei der Investorensuche: Für das Kerngeschäft hätten 77 Interessenten Vertraulichkeitsvereinbarungen unterzeichnet, teilte Insolvenzverwalter Michael Jaffé am Freitag mit.

"Wir sind zuversichtlich, einen Investor für das Kerngeschäft zu finden, das erhebliche unternehmerische Chancen in einem enorm wachsenden Markt für einen Investor bietet." Der Geschäftsbetrieb soll fortgesetzt werden. Wirecard hatte im Juni dieses Jahres Luftbuchungen von 1,9 Milliarden Euro eingeräumt.

Die Münchner Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Wirecard-Vorstand - Ex-Chef Markus Braun und Ex-Finanzvorstand Jan Marsalek stammen aus Österreich - seit 2015 Scheingewinne auswies. Der Schaden für die kreditgebenden Banken und Investoren könnte sich auf 3,2 Milliarden Euro summieren.

(APA)