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Strache will sich kommende Woche zu Wohnsitz erklären

Strache bei einem "Presse"-Interview vergangene Woche
Strache bei einem "Presse"-Interview vergangene WocheDie Presse/Clemens Fabry
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Straches Mutter hatte im Sommer 2019 bestritten, dass der Ex-FPÖ-Chef damals in jener Wiener Wohnung lebte, in der er hauptgemeldet ist.

Heinz-Christian Strache will sich Anfang kommender Woche zu den Vorwürfen rund um seinen Hauptwohnsitz erklären. Er werde "eine entsprechende Darstellung über seinen Rechtsanwalt" abgeben, sagte der Generalsekretär von Straches Liste, Christian Höbart, am Samstag. Die Vorwürfe seien "ohne Inhalt". Durch einen "Presse"-Bericht war am Freitag bekannt geworden, dass Straches Mutter im Sommer 2019 bestritten hatte, dass der Ex-FPÖ-Chef damals in jener Wiener Wohnung lebte, in der er hauptgemeldet ist.

Höbart ortet „durchsichtiges Schauspiel"

Höbart wies am Samstag zurück, dass Strache seinen Lebensmittelpunkt nicht in Wien gehabt habe bzw. hat: "Die tagtäglichen Vorwürfe ohne Inhalt und Anpatzversuche gegen HC Strache sind ein derart durchsichtiges Schauspiel, das uns viele Wähler geradezu in die Arme treibt." Der Versuch, "mit einem inszenierten Meldeskandal die Kandidatur HC Straches am 11. Oktober zu verhindern", werde "ins Leere gehen". Es handle sich "einmal mehr um einen medialen Hype ohne jegliche Substanz".

Zur betroffenen Wohnung erklärte der Ex-FPÖ-Politiker, dass Strache diese mittlerweile voll übernommen habe: "Leider musste HC Straches geliebte Mutter im März 2020 in ein Pflegeheim und er hat zu diesem Zeitpunkt - somit vor dem Ende der Hauptmeldefrist am 14. Juli 2020 - besagte Wohnung voll übernommen und nutzt diese auch. Davor waren es andere Wohnungen in Wien, die ihm vor allem auch aus Sicherheitsgründen als Wohnsitze dienten. Sein Lebensmittelpunkt, egal ob als Parteiobmann oder als Vizekanzler, war die letzten 15 Jahre Wien und ist es auch noch heute. Egal, ob politisch, gesellschaftlich oder privat."

(APA/Red.)