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Veranlagungsertrag

Pensionskassen mit Minus zum Halbjahr

Symbolbild.
Symbolbild.(c) Clemens Fabry
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Grund waren die starken Börsenschwankungen.

Wien. Die Pensionskassen haben ihr Veranlagungsergebnis im zweiten Quartal verbessert, nachdem sie im ersten Quartal infolge der Coronakrise ein Minus von zehn Prozent verzeichneten. Im zweiten Quartal wurde ein Veranlagungsertrag von plus 5,44 Prozent erzielt. Damit liege die Performance im Halbjahr bei durchschnittlich minus 4,58 Prozent.

Die Coronakrise habe weltweit substanzielle Einbrüche der Wirtschaftsleistungen und der Börsenkurse bewirkt, was auch die Performance der österreichischen Pensionskassen im ersten Quartal negativ beeinflusst habe, so der Fachverband. Mittlerweile gebe es auf den Finanz- und Kapitalmärkten aber schon wieder deutliche Aufwärtsentwicklungen.

Das durchschnittliche Jahresergebnis der Pensionskassen, über 29 Jahre betrachtet, lag laut Fachverband zum Stichtag 31. Dezember 2019 bei plus 5,4 Prozent pro Jahr. Zudem hätten die Pensionskassen aufgrund des sehr guten Veranlagungsergebnisses im vergangenen Jahr mit einer durchschnittlichen Performance von plus 11,8 Prozent Reserven gebildet. (APA)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.07.2020)