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Börse: Die Warnzeichen mehren sich

(c) REUTERS (DAVID W CERNY)
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Weiche und harte Indikatoren deuten darauf hin, dass die Börse der Realität davonläuft. Je nach Risikobereitschaft und Investmentziel sind unterschiedliche Schlüsse zu ziehen.

New York. Es gibt zwei wenig wissenschaftliche Börsenweisheiten, die in Verbindung zueinander stehen – und für sich beanspruchen, den Zeitpunkt zu erkennen, an dem Investoren die Flucht ergreifen sollen. Erstens: Wenn Amateure, die sich bis vor Kurzem nicht für die Börse interessierten, plötzlich von Aktien und ihren erfolgreichen Investments schwärmen. Zweitens: Wenn die Euphorie überhand- nimmt und der rationalen Fundamentalanalyse die Show stiehlt.

Nun ist es grundsätzlich unmöglich, den Zeitpunkt für einen Marktcrash vorherzusagen, wer das versucht, verliert in der Regel Geld. Das gilt umso mehr, wenn dazu sogenannte weiche Faktoren wie die genannten herangezogen werden. Schließlich sind die Begriffe „Euphorie” und „Amateur” schwer objektiv zu definieren. Allerdings: Einerseits können auch weiche Indikatoren quantitativ dargestellt werden. Und andererseits deuten mehrere harte Indikatoren darauf hin, dass der Aktienmarkt der Realität davongelaufen und eine zeitnahe Korrektur wahrscheinlich ist.