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Klassik

So brillant kann silberne Operette sein

Café Prückel
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Leo Falls Einakter „Brüderlein fein“ hatte im Café Prückel Premiere. Junge Akteure verpassen dem Einakter „Brüderlein Fein“ eine Vitaminspritze.

Warum wohl ist es so verdammt schwer, das ungekünstelte Gefühl, eine spontane Überraschung oder eine erschütternde Situation glaubhaft über die Rampe zu bringen? Die Frage ist wohl so alt wie das Theater selbst. Sie stellt sich derzeit besonders oft im musikalischen Unterhaltungstheater, in der Operette. Der spezifische Ton der Reize und Emotionen scheint verloren gegangen zu sein, das berühmte „zwischen den Zeilen Stehende“ hat der Teufel geholt, übrig geblieben ist die Schablone. Sie bietet Raum für Regisseure als Selbstdarsteller. Mit anderen Worten: Die Pflege der Operette liegt momentan im Argen, zu beobachten vornehmlich an den großen Bühnen.