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Coronavirus

Lehrer-Gewerkschaft will Maskenpflicht für alle im nächsten Schuljahr

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Kritik übt Lehrergewerkschafter Kimberger neuerlich an der ausständigen Planung für das kommende Schuljahr: "Wir haben noch immer keine detaillierten Informationen bekommen, wie es im Herbst an den Schulen weitergehen soll."

Nach den Pfingstferien ist die Maskenpflicht an Schulen am 3. Juni ausgelaufen. Geht es nach dem obersten Lehrergewerkschafter Paul Kimberger, soll der Mund-Nasen-Schutz im Herbst ein Comeback feiern. Lehrer würden ihn immer wieder fragen, wie sie sich schützen könnten. Deswegen sei er für den Mund-Nasen-Schutz für Schüler und Lehrer, sagt Kimberger in der U-Bahnzeitung "Heute" am Dienstag.

Kritik übte er neuerlich an der fehlenden Gesamt-Planung für das kommende Schuljahr. "Wir haben noch immer keine detaillierten Informationen bekommen, wie es im Herbst an den Schulen weitergehen soll." Vorausschauendes Planen schaue anders aus. "Schließlich werden wir es immer wieder mit lokalen Lockdowns zu tun haben." Der Gewerkschafter forderte daher erneut einen Masterplan, der alle möglichen Szenarien vom Vollbetrieb bis zum erneuten Fernunterricht umfassen müsse.

(APA)