Der ATX zeigte sich im Einklang mit dem europäischen Umfeld nach den negativen Übersee-Vorgaben mit etwas tieferen Notierungen.
Die Wiener Börse hat sich am Freitag im frühen Handel bei durchschnittlichem Anfangsvolumen mit etwas schwächerer Tendenz gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 2493,44 Punkten nach 2506,57 Einheiten am Donnerstag errechnet, das ist ein Minus von 13,13 Punkten bzw. 0,52 Prozent.
Der ATX zeigte sich im Einklang mit dem europäischen Umfeld nach den negativen Übersee-Vorgaben mit etwas tieferen Notierungen. Im weiteren Tagesverlauf könnten die anstehenden US-Konjunkturdaten für neue Impulse sorgen, hieß es von einem Marktteilnehmer.
Im Blickpunkt standen bis dato die Aktien der Erste Group, die nach Vorlage von Ergebnissen 2,47 Prozent auf 31,65 Euro verloren. Das Institut hat im ersten Halbjahr etwas weniger Gewinn verbucht und lag damit unter den Analystenerwartungen. Die RCB hat ihre Einstufung für die Erste Group von "buy" auf "hold" gesenkt, das Kursziel jedoch von 33 auf 35 Euro nach oben revidiert.
Raiffeisen International gaben in einem negativen europäischen Branchenumfeld um 0,67 Prozent auf 35,51 Euro nach. Hingegen konnten Telekom Austria 0,62 Prozent auf 9,68 Euro zulegen. Unter den übrigen Indexschwergewichten tendierten voestalpine und OMV knapp behauptet.
Vienna Insurance Group konnten sich um 0,97 Prozent auf 37,07 Euro steigern. Die Analysten der Citigroup haben ihre Einstufung für den Versicherer von "hold" auf "buy" angehoben und das Kursziel von 38 auf 45 Euro nach oben geschraubt.
Der ATX Prime notierte bei 1188,83 Zählern und damit um 0,50 Prozent oder 5,94 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich 13 Titel mit höheren Kursen, 21 mit tieferen und einer unverändert. In neun Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 784.161 (Vortag: 597.736) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 24,076 (17,97) Millionen Euro (Doppelzählung) gehandelt.
(APA)