Schnellauswahl
Fragen fehlerhaft

OGH hebt Urteil zu getötetem Salzburger Promi-Wirt auf

OGH-Entscheidung im Fall des Salzburger Promi-Wirts
OGH-Entscheidung im Fall des Salzburger Promi-WirtsAPA/BARBARA BUCHEGGER
  • Drucken

Das Urteil aus Dezember 2019, acht Jahre unbedingte Haft wegen absichtlich schwerer Körperverletzung, ist aufgehoben worden. Der OGH ordnet eine neue Hauptverhandlung an.

Das Urteil gegen eine Frau, die im März 2019 ihren Ehemann, einem Promi-Skihüttenwirt im Pongau getötet haben soll, ist am Mittwoch vom Obersten Gerichtshof (OGH) in Wien aufgehoben worden. Die von der Staatsanwaltschaft gegen das Urteil des Landesgerichts Salzburg erhobenen Nichtigkeitsbeschwerde wurde Folge geleistet. Der OGH ordnete eine neue Hauptverhandlung an.

Die wegen Mordes angeklagte Frau wurde im Dezember in Salzburg wegen absichtlich schwerer Körperverletzung mit Todesfolge zu acht Jahren unbedingter Haft verurteilt. In der Fragestellung an die Geschworene sah der OGH einen Verfahrensfehler an. Nach den Ergebnissen der Hauptverhandlung war eine von der Anklage abweichende Frage nach absichtlicher schwerer Körperverletzung mit fahrlässig herbeigeführter Todesfolge nicht indiziert und daher auch nicht zulässig.

(APA)