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Quergeschrieben

Die versteckten Botschaften hinter einer guten Nachricht

Doskozil schafft unfreiwillig Klarheit, St. Wolfgang beendet den Superlativ-Unsinn, Anschober erhält mit Ehrlichkeit Sonderstatus, Wirecard zerstört Blendwerk.

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Immer wieder wird bemängelt, dass an dieser Stelle zu viel kritisiert werde, obwohl doch alles so gut gelaufen sei in der Coronakrise. Nun, da alles nicht mehr so gut läuft, ist es vielleicht angeraten, das Positive der vergangenen Tage und Wochen hervorzuheben – ganz ohne Ironie. Ob das eine oder andere Beispiel mit Augenzwinkern zu lesen ist, liegt in den Augen der Leserinnen und Leser. Man kann es zum Nennwert nehmen, sich den einen oder anderen Gedanken machen. Hier also Fallbeispiele ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Da sind zunächst die Meldungen, dass der burgenländische Landeshauptmann den Figaro vom Neusiedler See gibt. Hans Peter Doskozil da, Hans Peter Doskozil dort. Seit Tagen stimmt er das Klagelied auf die Bundes-SPÖ und ihre Chefin, Pamela Rendi-Wagner, an. Was gut daran sein soll? Nun, die Öffentlichkeit erhält Klarheit: Alle künftigen Beteuerungen der Geschlossenheit der Partei sind nichts mehr wert. Daran können sich die Wähler orientieren. Eindeutigkeit ist in der Politik nicht zu unterschätzen.