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Festspielgeschichte

Ein Buch über die Geister, die Salzburg prägten

(c) Echomedia
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Der reich illustrierte Band Michaela Schlögls ist eine detailreiche wie stimmige Festspielgeschichte.

Eine Oper von Strauss, eine von Mozart: Die Auswahl, die Markus Hinterhäuser für das notgedrungen verknappte Programm getroffen hat, zeigt, wie bewusst er sich der ästhetischen Geschichte der Festspiele ist. Die sich ja keinesfalls, wie letztens in einer Wiener Stadtzeitschrift insinuiert, darauf reduzieren lässt, dass die Festspiele konservativ oder gar reaktionär seien. Das heißt: Konservativ sind sie wohl, in dem Sinn, dass alle Kultur (auch) bewahrend ist.