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Transfer-Ticker: Suarez-Wechsel unter Dach und Fach

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Luis SuarezAPA/AFP/GIUSEPPE CACACE
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Wer kommt, wer geht, wer sucht? Live-Transfers und Gerüchte.

Der vom neuen Barcelona-Trainer Ronald Koeman kaltgestellte Stürmerstar Luis Suarez ist beim spanischen Liga-Konkurrenten Atletico Madrid untergekommen. Wie die beiden Vereine am Mittwochabend mitteilten, fließen für den Deal sieben Millionen Euro an Bonuszahlungen von Atletico an Barca. Suarez gilt als enger Vertrauter des sechsfachen Weltfußballers Lionel Messi, um den sich ebenfalls Wechselspekulationen ranken.

Der 33-jährige Suarez spielte sechs Jahre bei den Katalanen, sein Vertrag wäre kommendes Jahr ausgelaufen. Nun ist der Uruguayaner für zwei Jahre bei Atletico engagiert. Im August hatten Berichte, wonach Messi den FC Barcelona nach 16 Jahren verlassen möchte, für Empörung bei den Barca-Anhängern gesorgt. Der Argentinier soll Berichten zufolge auch großen Wert auf ein vertrautes Umfeld beim Klub legen, zu dem auch Suarez zählte. So verbrachten die beiden erst im Sommer ihren Familienurlaub gemeinsam.

Nächstes englisches Talent für Dortmund

Nach Jadon Sancho und Jude Bellingham hat sich der deutsche Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund das nächste Top-Talent aus England gesichert. Wie Manager Michael Zorc am Donnerstag bestätigte, verpflichtete der BVB den 16-jährigen Jamie Bynoe-Gittens von Manchester City. Der offensive Außenbahnspieler soll zunächst behutsam aufgebaut werden, sagte Zorc.

Konkurrenz für Kepa

Chelsea hat den senegalesischen Fußball-Teamgoalie Edouard Mendy um rund 25 Millionen Euro von Stade Rennes verpflichtet. Der 28-Jährige, der einen Fünfjahresvertrag erhielt, soll beim Premier-League-Club den zuletzt stark in die Kritik geratenen Spanier Kepa Arrizabalaga ersetzen.

Boateng geht zu Berlusconi

Kevin-Prince Boateng wechselt zum italienischen Fußball-Zweitligisten AC Monza. Das bestätigte ein Sprecher des Clubs von Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi am Donnerstag. Der gebürtige Berliner war zuletzt vom Serie-A-Club Fiorentina an Besiktas Istanbul ausgeliehen. Der 83-jährige Berlusconi hatte den Club vor zwei Jahren gekauft. Im Sommer war Monza in die Serie B aufgestiegen und strebt nun den Sprung in die Serie A an.

Boateng war im Sommer 2018 von Eintracht Frankfurt zunächst zu Sassuolo Calcio gewechselt. Von dort ging es für den 33-jährigen Offensivspieler zum FC Barcelona und dann nach Florenz. Der ghanaische Nationalspieler war in der deutschen Bundesliga auch für Hertha BSC, Borussia Dortmund und den FC Schalke 04 aktiv und stand unter anderem auch bei Tottenham Hotspur und AC Milan unter Vertrag.

Vidal wechselt zu Inter Mailand

Arturo Vidal verlässt wie erwartet den FC Barcelona und setzt seine Karriere bei Inter Mailand fort. Das gab der italienische Club am Dienstag bekannt, ohne Details zu nennen. Der 33-jährige Chilene bestritt in den vergangenen zwei Saisonen 96 Partien für Barcelona und wurde mit den Katalanen 2019 spanischer Fußballmeister. Bei Inter trifft Vidal wieder auf Trainer Antonio Conte, unter dem er von 2011 bis 2014 für Juventus Turin spielte.

Gareth Bale ist wieder bei Tottenham

Gareth Bale kehrt nach sieben Jahren bei Real Madrid zu seinem früheren Verein Tottenham Hotspur zurück. Das gaben die Spurs am Samstag bekannt. Der 31-Jährige kommt zunächst für eine Saison auf Leihbasis zum Premier-League-Club.

Ebenfalls von Real zu Tottenham wechselte der 23-jährige spanische Teamverteidiger Sergio Reguilon, für den die Londoner rund 30 Millionen Euro an Real überweisen. Der einjährige Bale-Deal kostet Tottenham laut britischen Medien insgesamt etwa 25 Millionen Euro.

Bale war im Sommer 2013 für die damalige Rekordsumme von rund 100 Millionen Euro zu Real Madrid gewechselt. Er feierte zahlreiche Erfolge mit dem Club, darunter zweimal die spanische Meisterschaft, einmal den Cup und viermal den Gewinn der Champions League. Zuletzt kam er allerdings kaum noch zum Einsatz.

Kahn, Bayern und das Tauziehen um Alaba

Bayern München will den Vertrag mit David Alaba nicht um jeden Preis verlängern. "Man muss auch die Situation sehen: Wir leben nicht mehr in der Fußballwelt vor Corona. Wir leben in einer ganz anderen Fußballwelt", sagte Vorstandsmitglied Oliver Kahn im ZDF nach dem 8:0 der Bayern über Schalke am Freitag. "Da sind wir auch in der Verantwortung, immer die wirtschaftliche Seite zu bedenken."

Seit Monaten pokern die Bayern mit Alaba und dessen Berater um die Verlängerung des 2021 auslaufenden Vertrages. Die Bayern wollen den Wiener weiter langfristig binden und ihn auf keinen Fall im Sommer 2021 ablösefrei verlieren. Zuletzt gab es öffentliche Wortgefechte beider Seiten. "Wir sind gut beraten, Ruhe zu bewahren", mahnte Kahn: "Was das Thema David Alaba anbelangt, ist sehr viel gesagt worden. Wir sind weiter mit ihm im Austausch. Er weiß, wie sehr wir ihn schätzen, als Menschen und als Spieler."

Gegen Schalke war Alaba wegen muskulärer Probleme nicht dabei. Der Nationalspieler verfolgte das Spiel von der Tribüne.

Thiago von Bayern zu Liverpool

Der spanische Fußball-Internationale Thiago wechselt vom Triple-Sieger FC Bayern München zum englischen Meister Liverpool. "Ich kann bestätigen, dass sich der FC Bayern mit dem FC Liverpool final geeinigt hat. Es war der große Wunsch von Thiago, zum Ende seiner Karriere noch einmal etwas Neues zu machen", sagte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge am Donnerstag bei "Bild live".

Wie das Online-Magazin "The Athletic" am Donnerstag zuerst berichtet hatte, sei Liverpool bereit, die Ablösesumme von rund 30 Millionen Euro für den 29-Jährigen zu bezahlen. Laut "The Athletic" ging es nur noch darum, die vertraglichen Bedingungen zwischen Liverpool und dem Mittelfeldspieler, der 2013 vom FC Barcelona nach München gewechselt war, zu finalisieren.

Grozurek wechselt nach St. Pölten

Lukas Grozurek setzt seine Karriere bei
Fußball-Bundesligist SKN St. Pölten fort. Der 28-jährige
Offensivspieler war zuletzt von Sturm Graz an den Karlsruher SC
verliehen, nun erhielt er bei den Niederösterreichern einen
Einjahresvertrag plus Option.

Schaub landet beim FC Luzern

Louis Schaub ist vom 1. FC Köln leihweise für eine Saison zum FC Luzern in die Schweizer Fußball-Liga gewechselt. Der Deal mit dem deutschen Bundesligisten beinhaltet auch eine Kaufoption für den österreichischen Teamspieler, wie Luzern am Mittwoch mitteilte. Der frühere Rapid-Spieler Schaub war im Frühjahr von Köln bereits zum Hamburger SV in die zweite deutsche Liga verliehen gewesen.

Tiroler Austro-Engländer

WSG Tirol hat am Dienstag die "längerfristige" Verpflichtung des Austro-Engländers Renny Smith bekanntgegeben. Der 23-Jährige erhielt seine fußballerische Ausbildung bei Arsenal und Chelsea. Zuletzt stand der beidbeinige Mittelfeldspieler mit österreichischem Pass, der für die ÖFB-U18- und -U19-Auswahl aufgelaufen war, beim niederländischen Zweitligisten FC Dordrecht unter Vertrag.

Admira holt Spieler aus Würzburg

Admira leiht bis Saisonende den 1,93 Meter großen Stürmer Maximilian Breunig vom deutschen Zweitliga-Aufsteiger FC Würzburger Kickers aus. Dies gaben die Clubs, die beide von der Onlinedruckerei Flyeralarm mit Sitz in Würzburg gesponsert werden, am Montagvormittag bekannt. Der 20-Jährige hatte in der vergangenen Woche seinen Vertrag in Würzburg vorzeitig bis 2023 verlängert.

Wirbel in München

Im Vertragspoker mit David Alaba sieht Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß den Berater des österreichischen Fußball-Nationalspielers als das größte Problem. "Er hat einen geldgierigen Piranha als Berater", sagte der 68-jährige Hoeneß am Sonntag im Fußball-Talk "Doppelpass" bei Sport1 über Pini Zahavi.

Von dem 77-Jährigen lasse sich insbesondere Alabas Vater beeinflussen, behauptete Hoeneß: "Es geht wirklich nur um Geld und sonst gar nichts. David ist ja schon beim besten Verein der Welt."

Am Ende hoffe er, dass sich der 28-jährige Alaba durchsetze und die Entscheidung über seine Zukunft selbst treffe, meinte Hoeneß. Alabas Vertrag beim Champions-League-Sieger läuft am 30. Juni 2021 aus. Er könnte dann ablösefrei wechseln. Angeblich fordert sein Berater ein zweistelliges Jahresgehalt um die 20 Millionen Euro.

"Wir hoffen alle, dass David bleibt", sagte Hoeneß. Er habe auch persönlich mit Alaba in den vergangenen Wochen ein Gespräch geführt. Unter Trainer Hansi Flick ist der frühere Außenverteidiger beim Triple-Gewinner zum anerkannten Abwehrchef aufgestiegen.

Admira leiht Würzburg-Stürmer Breunig aus

Fußball-Bundesligist Admira leiht bis Saisonende den 1,93 Meter großen Stürmer Maximilian Breunig vom deutschen Zweitliga-Aufsteiger FC Würzburger Kickers aus. Dies gaben die Clubs, die beide von der Onlinedruckerei Flyeralarm mit Sitz in Würzburg gesponsert werden, am Montagvormittag bekannt. Der 20-Jährige hatte in der vergangenen Woche seinen Vertrag in Würzburg vorzeitig bis 2023 verlängert.

Aufgrund einer längeren Verletzungszeit nach einem Autounfall im Mai 2019 bestritt Breunig in der abgelaufenen Aufstiegs-Saison nur elf Spiele und erzielte dabei drei Tore. "Uns steht eine lange Saison mit vielen Begegnungen bevor. Deswegen war die Leihe zwingend notwendig. Maxi ist genau der Typ von Angreifer, den wir noch gesucht haben. Er macht unser Spiel nach vorne variabler, ist trotz seiner Größe technisch stark. Zudem in der Luft eine Bank - sowohl offensiv als auch defensiv", betonte Franz Wohlfahrt, Admiras Geschäftsführer Sport.

Der gebürtige Würzburger Breunig trainiert am (heutigen) Montagnachmittag (ab 16.00 Uhr) erstmals mit seinen neuen Club-Kollegen in der Südstadt. Unmittelbar davor gibt es einen Medientermin mit Wohlfahrt, der sich auf Trainersuche befindet. Zvonimir Soldo, der erst Ende Februar Klaus Schmidt als Admira-Coach abgelöst hatte, war am Wochenende aus privaten Gründen zurückgetreten.

Bale könnte zum Schnäppchen werden

Zwischen dem walisischen Fußball-Nationalspieler Gareth Bale und Real Madrid stehen die Zeichen auf Trennung. Eine Woche, nachdem Bale geäußert hatte, dass er sich eine Rückkehr in die Premier League vorstellen könne, hat nun sein Verein Real Madrid laut der Tageszeitung "Mundo Deportivo" eine Ablösesumme von 25 Millionen für der 31-jährigen Stürmer ausgerufen.

Einst hatte Bale die "Königlichen" noch 100 Millionen Euro Ablöse gekostet, nun will man ihn - da er von Trainer Zinedine Zidane nur selten in der Stammformation aufgeboten wurde und kaum noch eine Rolle spielte - von der Gehaltsliste streichen. Bale hatte Real schon vor einem Jahr in Richtung China verlassen wollen. Die Madrilenen habe ihn aber nicht gehen lassen, berichtete der Waliser.

Mainz sichert sich ÖFB-Talent

Der 1. FSV Mainz 05 hat seit Mittwoch einen zusätzlichen ÖFB-Legionär. U19-Teamspieler David Nemeth unterzeichnete beim deutschen Bundesligisten einen bis 2024 gültigen Vertrag. Der 19-jährige Innenverteidiger war zuletzt beim Ex-Bundesligisten SV Mattersburg tätig und in der vergangenen Saison in zwölf Oberhauspartien im Einsatz.

Durch die Pleite der Burgenländer konnte er ablösefrei wechseln. Bei Mainz ist er vorerst in der zweiten Mannschaft eingeplant, die in der viertklassigen Regionalliga spielt. "David Nemeth hatten viele Clubs auf dem Zettel, da er ein außergewöhnliches Abwehrtalent ist und dies schon mit 18 Jahren in der österreichischen Bundesliga bewiesen hat. Die Chance, ihn zu jetzt verpflichten, war aufgrund der Situation seines ehemaligen Clubs günstig", sagte Mainz-Sport-Vorstand Rouven Schröder.

Bei Mainz stehen mit ÖFB-Teamspieler Karim Onisiwo, Philipp Mwene und Suliman Mustapha noch drei andere Österreicher unter Vertrag. In der U19 ist zudem Deniz Pehlivan engagiert.

Lindner wechselt zum FC Basel

Heinz Lindner kehrt in die Schweiz zurück. Der vergangene Saison in der 2. deutschen Fußball-Liga für Absteiger Wehen Wiesbaden spielende ÖFB-Teamtorhüter wechselte zum FC Basel, wie der ehemalige Serienmeister am Dienstag bekannt hab. Lindner unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2023 beim FCB. Basel hatte Stammkeeper Jonas Omlin im August zum französischen Erstligisten Montpellier ziehen lassen.

Lindner spielte von 2017 bis 2019 bei den Grasshoppers. Obwohl die Zürcher in beiden Saisonen mit dem Oberösterreicher in der Meisterschaft enttäuschten, überzeugte der 28-fache Internationale als sicherer Rückhalt. Nach dem Abstieg der Grasshoppers fand der 30-Jährige erneut bei einem Nachzügler ein neues Betätigungsfeld. Auch in Deutschland zeigte er gute Leistungen. Seit Ende Juni war Lindner ohne Vertrag.

In Basel wird Lindner zusammen mit Djordje Nikolic das Torhüterduo bilden. Der 23-jährige Nikolic agierte zuletzt nicht immer fehlerfrei. Zuletzt machte er im Cupfinale gegen die Young Boys Bern beim entscheidenden Gegentreffer eine unglückliche Figur. Mit Lindner steht dem neuen Basler Trainer Ciriaco Sforza nun ein Goalie zur Verfügung, der über deutlich mehr Erfahrung als Nikolic verfügt.

Basel schrieb, dass Lindner mit seiner Erfahrung und seiner aufgeschlossenen Art das Goalie-Team optimal unterstützen und ergänzen soll. Der gebürtige Linzer meinte über seinen Transfer: "Ich freue mich sehr über die Rückkehr in die Schweizer Liga und dass mir der FC Basel das Vertrauen schenkt. Ich bin überzeugt, dass ich die Mannschaft und natürlich auch das Torhüter-Team beim gemeinsamen Erreichen unserer Ziele unterstützen kann."

WAC holt Weissman-Nachfolger aus Kroatien

Wenige Tage vor dem Saisonauftakt in der Bundesliga hat sich der Wolfsberger AC mit dem kroatischen Stürmer Dario Vizinger verstärkt. Der 22-Jährige erzielte in der vergangenen Saison in der slowenischen Liga in 35 Spielen für den NK Celje 23 Tore und verhalf dem Verein damit zum Meistertitel. Vizinger unterschrieb laut WAC-Angaben bis Sommer 2024 bei den Lavanttalern.

"Es gab viele Interessenten, es gab starke Konkurrenz am Transfermarkt", berichtete WAC-Trainer Ferndinand Feldhofer über die Verhandlungen. Umso größer sei die Freude über die Verpflichtung des Angreifers. "Er ist jung und hungrig und passt perfekt zu unserer Philosophie", sagte Feldhofer.

Vizinger soll beim Europa-League-Starter die durch den Abgang von Shon Weissman entstandene Lücke schließen. Bei Celje wäre der ehemalige kroatische Nachwuchs-Internationale noch bis 2022 unter Vertrag gestanden. Laut slowenischen Medienberichten hat der WAC eine Ablöse von rund einer Million Euro bezahlt.

Bjelica neuer Cheftrainer bei Osijek

Rund fünf Monate nach seiner Verabschiedung von Dinamo Zagreb hat Nenad Bjelica in seiner Heimatstadt Osijek als Cheftrainer angeheuert. Der frühere Chefcoach der Wiener Austria und des WAC erhielt beim kroatischen Fußball-Erstligisten einen Dreijahresvertrag

Havertz teuerster deutscher Fußballer

Der Rekordtransfer des Leverkusener Ausnahmetalents Kai Havertz zu Chelsea ist perfekt. Wie der deutsche Fußball-Bundesligist am Freitagabend mitteilte, unterschrieb der 21-jährige DFB-Nationalspieler bei den „Blues“ einen Fünfjahresvertrag. Laut Bayer-Angaben akzeptierte der englische Club die Leverkusener Transferbedingungen, die dem Vernehmen nach bei 100 Millionen Euro gelegen haben sollen.
Damit ist Havertz der teuerste deutsche Spieler der Bundesliga-Geschichte.

Salzburg feiert einen Neuzugang

Fußball-Meister Salzburg hat mit dem 18-jährigen Mamadou Sangare das nächste Talent aus Mali verpflichtet. Der offensive Mittelfeldspieler unterschrieb nach Angaben der "Roten Bullen" vom Donnerstag einen Vertrag bis Sommer 2025. Sangare kommt vom malischen Club Yeelen Olympique nach Salzburg. Er wird als Kooperationsspieler vorerst für den FC Liefering in der 2. Liga zum Einsatz kommen.

Bale denkt an England-Rückkehr

Der walisische Fußball-Nationalspieler Gareth Bale kann sich eine Rückkehr in die Premier League vorstellen, falls ihn sein derzeitiger Arbeitgeber Real Madrid gehen lässt. Das sagte der 31-Jährige dem britischen Sender Sky Sport News. "Wenn es so eine Gelegenheit gibt, dann werde ich mir das garantiert anschauen", sagte Bale, der beim spanischen Meister keine Rolle mehr spielt.

"Die Zeit wird zeigen, was passiert, aber ich glaube, die Entscheidung liegt vor allem in den Händen von Real Madrid", meinte der Offensivstar. Bale, der 2013 für die damalige Rekordsumme von 100 Millionen Euro von Tottenham nach Madrid gewechselt war, hatte den Club schon vor einem Jahr in Richtung China verlassen wollen. Real habe ihn aber nicht gehen lassen, berichtete der Waliser. Spekulationen, er habe keine Lust mehr, Fußball zu spielen, wies er zurück. "Ich bin immer noch motiviert, Fußball zu spielen", betonte Bale. "Es liegt also am Club. Die kontrollieren alles. Ich hab einen Vertrag, und alles was ich tun kann, ist weiterzumachen und zu hoffen, dass irgendwas passiert."

Rakitic-Wechsel von Barcelona zu Sevilla fix

Der Wechsel von Ivan Rakitic vom FC Barcelona zum Fußball-Europa-League-Sieger FC Sevilla ist seit Dienstag unter Dach und Fach. Der Mittelfeldspieler erhielt bei den Andalusiern einen Vierjahresvertrag, zu den Ablösemodalitäten wurden keine Angaben gemacht. Rakitic war 2014 vom FC Sevilla nach Barcelona gekommen.

Mit den Katalanen gewann er unter anderem je einmal die Champions League und die Club-WM und je viermal die Meisterschaft und den Cup. Mit Kroatien wurde der 32-Jährige vor zwei Jahren Vizeweltmeister.

Ried holt Innenverteidiger Meisl von Salzburg

Fußball-Bundesliga-Aufsteiger SV Ried hat Innenverteidiger Luca Meisl von Red Bull Salzburg fix unter Vertrag genommen. Zu Vertragsdauer und Ablösemodalitäten wurden keine Angaben gemacht. Der 21-jährige Meisl spielte zuletzt leihweise für den SKN St. Pölten.

Roma verpflichtet Mchitarjan fix

Nach einem einjährigen Leihengagement ist Henrich Mchitarjan fix von Arsenal zu AS Roma gewechselt. Der 31-jährige armenische Fußball-Teamspieler löste seinen Vertrag mit den Londonern auf und kam ablösefrei zu den Italienern. In der vergangenen Saison verbuchte Mchitarjan in 22 Meisterschaftsspielen neun Tore und fünf Vorlagen für die Römer.

WAC verliert Torjäger Weissman

Shon Weissman, mit 30 Treffern Torschützenkönig der abgelaufenen Fußball-Bundesliga-Saison, verlässt erwartungsgemäß den Europa-League-Teilnehmer Wolfsberger AC. Dies teilten die Kärntner in einer Aussendung mit.

Dem Vernehmen nach soll der 24-Jährige für eine kolportierte Ablösesumme von sechs Millionen Euro zum spanischen Erstligisten Real Valladolid wechseln. Real Valladolid hat den Wechsel mittlerweile bestätigt.

Salzburg verleiht Mensah nach Portugal

Verteidiger Gideon Mensah ist von Fußball-Meister Red Bull Salzburg zu Vitoria Guimareas gewechselt. Der 22-jährige Ghanaer unterschrieb beim portugiesischen Club einen Leihvertrag für ein Jahr plus Kaufoption. In den vergangenen beiden Saisonen war Mensah als Leihspieler bei Zulte Waregem und Sturm Graz im Einsatz gewesen.

Palmer-Brown bleibt in Wien

Austria Wien hat sich mit Manchester City auf eine Verlängerung des Leihvertrags von Innenverteidiger Erik Palmer-Brown für die kommende Saison geeinigt. Der US-Amerikaner wechselte vorigen Sommer von den "Citizens" zu den Violetten, für die er bisher 23 Pflichtspiele absolvierte.

Thiago Silva geht zu Chelsea

Chelsea hat den brasilianischen Verteidiger Thiago Silva verpflichtet. Der 35-Jährige wechselte vom französischen Champions-League-Finalisten Paris Saint-Germain zum Premier-League-Verein. Wie die Londoner am Freitag bekanntgaben, unterschrieb Silva an der Stamford Bridge einen Einjahresvertrag mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Zuvor hatten die "Blues" in diesem Sommer schon den deutschen Nationalspieler Timo Werner von RB Leipzig, den Marokkaner Hakim Ziyech von Ajax Amsterdam und England-Verteidiger Ben Chilwell vom Ligakonkurrenten Leicester City verpflichtet. Außerdem nahm Chelsea den französischen Abwehrspieler Malang Sarr von OGC Nizza unter Vertrag. Sarr soll jedoch in der kommenden Saison verliehen werden. Als weiterer Wunschkandidat gilt der Leverkusener Kai Havertz.

Ibrahimovic bleibt wohl bei Milan

Fußball-Star Zlatan Ibrahimovic hat Spekulationen um seinen Verbleib beim italienischen Serie-A-Club AC Milan genährt. "Wie ich schon sagte, ich wärme mich gerade auf", schrieb der 38-Jährige auf Instagram unter eine Foto-Montage, auf der seine Rückennummer 21 mit einer Elf überschrieben wurde. Der schwedische Stürmer hatte in der abgelaufenen Saison elf Tore für Milan erzielt.

Bereits am Donnerstag hatten mehrere italienische Medien berichtet, dass der schwedische Ex-Nationalspieler einen neuen Einjahresvertrag unterzeichnen werde. Dies scheint Ibrahimovic mit seinem Instagram-Post zu bestätigen. Offiziell ist aber noch nichts.

Ibrahimovic war Ende 2019 vom US-Club Los Angeles Galaxy zu AC zurückgekehrt und hatte einen Vertrag bis Saisonende mit einer Option auf Verlängerung bis 2021 unterschrieben. Mit Ibrahimovic hatte Milan 2011 seinen bisher letzten Meistertitel in der Serie A gefeiert.

Sturm holt Offensiv-Talent aus Sambia

SK Sturm Graz hat den aus Sambia stammenden Stürmer Francisco Mwepu unter Vertrag genommen. Der 20-jährige Nachwuchsteamspieler spielte zuletzte in seiner Heimat bei Kafue Celtic FC, er unterschrieb einen Zwei-Jahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr. Er ist der Bruder von Enock Mwepu von Red Bull Salzburg.

"Francisco ist ein sehr robuster Stürmer mit starkem Zug zum Tor. Wenn man einen jungen Spieler direkt aus Afrika holt, benötigt er genügend Zeit, um sich an die Kultur und an den Fußball in Europa zu gewöhnen. Diese Zeit werden wir ihm auch geben", wird Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport des SK Sturm, in einer Aussendung zitiert.

Kapitän verlängert bei Ried

Thomas Reifeltshammer bleibt der SV Ried treu. Der 32-jährige Innenverteidiger und Kapitän unterschrieb einen neuen Zweijahres-Vertrag bis 2022, wie der Fußball-Bundesligist am Donnerstag mitteilte. "Wir sind sehr froh, dass wir weiter mit ihm zusammenarbeiten können", betonte Gerald Baumgartner, der sportlicher Leiter und Cheftrainer des Clubs aus dem Innviertel.

"Es war das große Ziel, mit dem Verein wieder in die Bundesliga aufzusteigen. Das haben wir erreicht. Jetzt will ich mithelfen, dass sich die SV Guntamatic Ried wieder in der Bundesliga etabliert", sagte der 32-jährige Reifeltshammer, der seit 2008 für die Rieder spielt.

Borkovic tauscht Austria gegen Hoffenheim

Österreichs U21-Teamspieler Aleksandar Borkovic wechselt mit sofortiger Wirkung von der Wiener Austria in die deutsche Bundesliga zur TSG 1899 Hoffenheim. Der 21-jährige Abwehrspieler hatte seit der U9 sämtliche Mannschaften bis zum Bundesliga-Team bei den Veilchen durchlaufen.

"Aleks ist mit dem Wunsch an uns herangetreten, dass er gerne nach Deutschland wechseln möchte", wurde Austrias General Manager Peter Stöger in einer Presseaussendung zitiert. "Diese Chance wollen wir ihm natürlich nicht nehmen, er hat dort eine wunderbare sportliche Aufgabe vor sich. Zugleich ist es ein sehr schönes Signal für uns, dass man es mit Ehrgeiz und Einsatz von uns in eine europäische Topliga schaffen kann."

WAC leiht Frankfurt-Stürmer

WAC hat sich die Dienste des serbischen Stürmers Dejan Joveljic gesichert. Wie die Kärntner am Mittwoch bekanntgaben, kommt der 21-Jährige leihweise für eine Saison vom deutschen Erstligisten Eintracht Frankfurt von Trainer Adi Hütter. Seit Winter war Joveljic an RSC Anderlecht verliehen, konnte aber aufgrund des Corona-Abbruchs der belgischen Liga kaum Erfahrung sammeln.

Das soll der im Sommer 2019 von Roter Stern Belgrad nach Frankreich gekommene Mann von Roter Stern Belgrad nun im Lavanttal nachholen. "Wir sehen in Dejan Joveljic weiterhin einen Spieler, der Eintracht Frankfurt in der Zukunft verstärken kann. Für ihn und seine persönliche Entwicklung ist es aber wichtig, dass er jetzt Spielpraxis bekommt", begründete Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner den Transfer.

WAC-Coach Ferdinand Feldhofer zeigte sich wenig überraschend "sehr glücklich, dass der Transfer geklappt hat. Natürlich ist dieser Transfer auch eine enorme Wertschätzung für den gesamten Verein, da wir nun wieder einen Spieler aus einer renommierten Liga zu uns ins Lavanttal holen haben können", erklärte der 40-Jährige. "Dejan ist ein enorm williger und hungriger Spieler der extreme Qualitäten im Abschluss und der Dynamik besitzt."

Salzburg-Youngster verstärkt St. Pölten

St. Pölten setzt in der kommenden Saison neuerlich auf einen Spieler aus dem "Bullen"-Stall. Wie die Niederösterreicher am Mittwoch bekanntgaben, wechselt der defensive Mittelfeldmann Peter Pokorny für ein Jahr leihweise von Salzburg zu den "Wölfen".

Der 19-jährige slowakische Nachwuchsteamspieler hat für Liefering bisher 27 Zweitligapartien absolviert und war mit Salzburg zuletzt auch in der Youth League engagiert. St. Pöltens Sportdirektor Georg Zellhofer pries Pokorny als "großes Talent", das "für sein junges Alter schon eine sehr gute Technik und viel Spielintelligenz" besitze.

Bayern glauben weiter an Alaba-Verbleib

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ist weiter zuversichtlich, dass Österreichs Fußball-Star David Alaba seinen Vertrag beim deutschen Triple-Sieger verlängert. Ein Gespräch mit dem Berater des 28-Jährigen beim Final-8 der Champions League in Lissabon sei "grundsätzlich gut" verlaufen.

"Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass David den FC Bayern verlassen will. Wir haben ein großes Interesse, dass er bleibt, und ich glaube, er fühlt sich beim FC Bayern auch wohl", sagte Rummenigge der "Bild" in einem Interview am Dienstag. Alabas Interessen werden von Pini Zahavi vertreten.

Sportvorstand Hasan Salihamidzic wird Rummenigge zufolge in nächster Zeit mit Alabas Berater noch einmal den Austausch suchen. "Dann werden wir hoffentlich auch Vollzug melden können", meinte der Vorstandsboss der Münchner. Alaba ist mittlerweile zum Chef der Innenverteidigung beim deutschen Fußball-Rekordmeister aufgestiegen. Sein Vertrag läuft im Sommer 2021 aus.

Neuer Torhüter für Admira

Der ehemalige Austria-Wien-Tormann Osman Hadzikic hat einen neuen Verein gefunden. Wie Bundesligist Admira am Samstag bekanntgab, unterzeichnete der einstige ÖFB-U21-Internationale einen Dreijahres-Vertrag bis 2023. Hadzikic, den der FC Zürich im vergangenen Halbjahr an den kroatischen Klub Inter Zapresic verliehen hatte, war seit Anfang August ohne Vertrag.

Der 24-jährige Hadzikic absolvierte zwischen 2015 und 2018 75 Pflichtspiele für die Austria, der Wechsel nach Zürich brachte ihm dann aber kein Glück. In der Schweiz kam er nur im Zweierteam zum Einsatz, für Zapresic lief er insgesamt fünfmal auf. "Ich weiß, was Osman kann", sagte in einer Klub-Aussendung Admiras Sportdirektor Franz Wohlfahrt, der Hadzikic aus seiner Zeit bei der Austria kennt. "Er war die Nummer eins bei der Austria. Wenn sich die Chance ergibt, so einen Torhüter zu bekommen, dann muss man zuschlagen."

Die Zweifel des Lionel Messi

Lionel Messi soll sich laut einem Medienbericht über seine Zukunft beim FC Barcelona im Unklaren sein. Bei einem Treffen mit dem neuen Trainer Ronald Koeman soll der Superstar gesagt haben, dass er sich eher außerhalb des Clubs sehe in der nahen Zukunft als im Verein. Messi sei sich aber auch der vertraglichen Situation bewusst, berichtete der katalanische Privatsender RAC1 am Donnerstagabend.

Messi hat sich nach dem desaströsen 2:8 im Viertelfinale der Champions League gegen Bayern München nicht öffentlich zu seiner Zukunft geäußert. Der Vertrag des 33-jährigen Argentiniers, der vor 20 Jahren von Rosario in die katalanische Metropole kam und beim FC Barcelona unter anderem zum sechsmaligen Weltfußballer (Rekord) wurde, ist noch bis Ende Juni nächsten Jahres gültig.

Spekulationen, dass Messi den Club verlassen könnte, gibt es seit längerem. Durch die Pleite gegen die Bayern nahmen sie neue Fahrt auf. Koeman, der den Verein wieder zum Erfolg führen soll, will eine Mannschaft um Messi herum aufbauen. Vereins-Boss Josep Bartomeu hatte die Gerüchte um einen Messi-Weggang bei der Vorstellung des Ex-Barca-Profis Koeman jüngst energisch zurückgewiesen.

Wostry geht vom Lask zu Innsbruck

Nach zwei Jahren und 23 Pflichtspielen bei Bundesligist LASK wechselt Markus Wostry eine Etage tiefer zu Zweitligist Wacker Innsbruck. Wie die Tiroler am Freitag mitteilten, erhielt der 28-jährige Innenverteidiger einen Vertrag über ein Jahr plus Option auf ein weiteres. Für Wostry, der auch für die Admira kickte, ist es die dritte Profi-Station.

"Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Stefan Meusburger waren wir auf der Suche nach noch einem Innenverteidiger", erklärte Wackers Sportdirektor Alfred Hörtnagl. "Mit Markus (Wostry) haben wir den idealen Mann gefunden, um diese Lücke zu schließen. Er hat über 100 Spiele in der Bundesliga bestritten und konnte bereits internationale Erfahrungen sammeln."

Ried sichert sich einen Mattersburger

Die SV Ried bleibt vor der Rückkehr in die Fußball-Bundesliga auf dem Transfermarkt umtriebig. Michael Lercher wird künftig für die Innviertler spielen, wie diese am Freitag bekannt gaben. Der 24-jährige Linksverteidiger spielte in der vergangenen Saison für den SV Mattersburg, nach dem Konkurs der Burgenländer war der ehemaligen Nachwuchs-Teamspieler ablösefrei zu haben.

Lercher ist der siebente Profi, den Ried in der Sommerpause bisher geholt hat. Auf Eis liegt der Wechsel von Austria Klagenfurts Philipp Hütter nach Ried. Der Mittelfeldspieler besitzt bei den Kärntnern noch einen gültigen Vertrag.

Frieser auf die Insel zu Barnsley

Nach zwei erfolgreichen Jahren im Trikot des LASK setzt Dominik Frieser seine Karriere beim englischen Fußball-Zweitligisten Barnsley fort. Wie das Management des Offensivmanns bekanntgab, unterzeichnete Frieser einen Zweijahresvertrag mit Option auf eine weitere Saison. "Für mich geht mit dem Wechsel nach England ein Traum in Erfüllung", sagte Frieser in einer Aussendung.

Der 26-Jährige, der auf Profiebene bisher für Hartberg, Kapfenberg, den WAC und den LASK kickte, trifft bei seinem neuen Club auf mehrere Landsleute. Trainer Gerhard Struber und sein "Co." Wolfgang Luisser sind ebenso an Bord, wie die Spieler Michael Sollbauer, Marcel Ritzmaier und Patrick Schmidt.

"Es war immer mein Ziel, ins Ausland zu wechseln. Ich bedanke mich beim LASK für die große Unterstützung und blicke mit Stolz auf die Erfolge zurück, die wir national und international gefeiert haben. Jetzt will ich in England voll angreifen", meinte Frieser, der mit dem LASK zuletzt u.a. in der Europa League aufgezeigt hatte.

Barnsley angelte sich im vergangenen November in höchster Abstiegsnot die Dienste Strubers und schaffte in letzter Sekunde den Klassenerhalt. Der Punkteschnitt unter Struber hätte über die gesamte Saison gesehen zu einem Platz im gesicherten Mittelfeld gereicht.

Lazaro wechselt Leihweise zu Gladbach

Teamspieler Valentino Lazaro wechselt in die deutsche Bundesliga zu Borussia Mönchengladbach. Am Donnerstag gab der Club seines Ex-Coaches bei Salzburg, Marco Rose, den Transfer bekannt.

Die "Fohlen" der ÖFB-Legionäre Stefan Lainer und Hannes Wolf leihen den 24-jährigen Lazaro, der zuletzt ein halbes Jahr an den Premier-League-Club Newcastle verliehen war, für ein Jahr von Inter Mailand aus, die anschließende Kaufoption soll laut Medienberichten unter 20 Millionen Euro liegen.

Augsburg verleiht Danso erneut

Kevin Danso ist vom FC Augsburg erneut verliehen worden. Der 21-jährige österreichische Internationale wird in der kommenden Saison für Fortuna Düsseldorf in der 2. deutschen Fußball-Liga spielen, wie die Vereine am Dienstag mitteilten. Danso habe beim FCA noch einen "langfristigen" Vertrag, teilte Augsburg mit, ohne die Laufzeit zu konkretisieren.

In der abgelaufenen Saison war der Innenverteidiger bereits an Ralph Hasenhüttls Southampton nach England verliehen. In der Premier League kam Danso aber nur in sechs Spielen zum Einsatz.

David Silva kehrt in die Heimat zurück

Der ehemalige spanische Welt- und Europameister David Silva spielt künftig für Real Sociedad in der spanischen Fußball-Liga. Der baskische Klub gab die Verpflichtung des 34-jährigen Mittelfeldspielers am Montagabend bekannt. Silva kommt ablösefrei, nachdem sein Vertrag bei Manchester City ausgelaufen war. Er verließ die "Citizens" nach zehn Jahren, in denen er mit dem Club elf Titel holte.

ManCity vermeldete am Montag, dass Silva aufgrund seiner Verdienste mit einer Statue vor dem Stadion gewürdigt werde. Mit Spanien holte Silva 2008 (in Wien) und 2012 den EM-Titel, 2010 wurde er in Südafrika Weltmeister.

Jeggo verlässt die Austria

Der Australier James Jeggo verlässt nach viereinhalb Jahren die österreichische Bundesliga in Richtung Griechenland. Der defensive Mittelfeldspieler wechselt von der Austria ein Jahr vor Ablauf seines Vertrages zu Aris Saloniki, wie die Wiener am Sonntag bekanntgaben. Der 28-Jährige hatte zuvor zweieinhalb Jahre für Sturm Graz gespielt.

Der Israeli Alon Turgeman, der zuletzt an Wisla Krakau verliehen war, kehrt hingegen zum Team von Peter Stöger zurück. Der Stürmer hatte zuletzt in seiner Heimat eine Blessur ausgeheilt, er soll am Dienstag nach Wien kommen.

Schnegg wechselt leihweise vom Lask zur WSG Tirol

David Schnegg wechselt innerhalb der österreichischen Fußball-Bundesliga leihweise für ein Jahr bis Saisonende 2020/21 zur WSG Tirol, wie die Wattener am Montag vermeldeten. Der 21-jährige Linksverteidiger war im Vorjahr vom FC Liefering zu den Linzern gekommen, für die Schnegg in der abgelaufenen Saison drei Einsätze in Pflichtspielen absolvierte.

Hausjell kehrt zur Admira zurück

Flügelspieler Marco Hausjell kehrt zu Bundesligist Admira zurück. Der 21-Jährige war zuletzt an Zweitligist Horn verliehen, für den er eine starke Saison mit elf Toren und fünf Vorlagen ablieferte. Nun unterzeichnete das Eigengewächs in der Südstadt einen neuen Zweijahresvertrag.

Neo-Sportdirektor Franz Wohlfahrt ließ in einer Admira-Aussendung zur Verpflichtung von Hausjell auch Kritik an den damals Verantwortlichen durchblicken. "Mich hat ein bisschen irritiert, dass Marco in seinem letzten Vertragsjahr ausgeliehen wurde, ohne Option für uns. Es wäre fahrlässig gewesen, wenn wir uns nicht um eine Rückkehr bemüht hätten", so Wohlfahrt.

Thiago zieht es nach England

Bayern Münchens wechselwilliger Mittelfeldspieler Thiago soll sich einem Medienbericht zufolge mit dem englischen Fußball-Meister Liverpool geeinigt haben. Wie der Sender RMC aus Monaco am Sonntag berichtete, werde der 29-jährige Spanier beim Team von Trainer Jürgen Klopp einen Vierjahresvertrag erhalten.

Seinen Schritt habe er bereits einigen Mitspielern beim deutschen Rekordmeister mitgeteilt, mit denen Thiago am Freitagabend in Lissabon durch einen denkwürdigen 8:2-Sieg über den FC Barcelona das Halbfinale des Champions-League-Finalturniers erreicht hatte. Dem Bericht zufolge verhandeln der FC Bayern und Liverpool noch über den Transfer. Thiago war vor sieben Jahren von Barcelona nach München gewechselt.

Lazaro vor Transfer nach Deutschland

Der deutsche Bundesligist Borussia Mönchengladbach steht nach übereinstimmenden Medienberichten vor einer Verpflichtung des österreichischen Teamspielers Valentino Lazaro. Der 24-jährige Mittelfeldspieler von Inter Mailand soll zunächst mit einer Kaufoption ausgeliehen werden. Lazaro steht bei Inter noch bis 2023 unter Vertrag und war zuletzt an Newcastle United verliehen.

Lazaro kann auf der rechten Seite defensiv wie offensiv eingesetzt werden. Möglicherweise stößt Lazaro noch in dieser Woche im Trainingslager in Harsewinkel zum Borussen-Team. Von 2017 bis 2019 betritt er 57 Bundesligaspiele für Hertha BSC. Erst im Juli war Offensivspieler Hannes Wolf innerhalb der Bundesliga von RB Leipzig zu Mönchengladbach ins Team von Trainer Marco Rose gewechselt.

Franz Wohlfahrt kehrt in die Bundesliga zurück

Admira hat die Verpflichtung von Franz Wohlfahrt als Geschäftsführer Sport bestätigt. Wohlfahrt erhält bei den Niederösterreichern einen Dreijahresvertrag bis 2023. "Mein Ziel ist es, die Admira - mit Hilfe aller Beteiligten - so professionell aufzustellen, dass der jährliche Kampf gegen den Abstieg kein Thema mehr sein soll", betonte Wohlfahrt in einer Club-Aussendung.

Die Südstädter erklärten zudem, sich "strategisch und strukturell" neu aufzustellen. Der bisherige Geschäftsführer Thomas Drabek fungiert nun als Geschäftsführer Wirtschaft und meinte zur Verpflichtung des ehemaligen Austria-Sportdirektors und ÖFB-Teamtorhüters: "Franz ist eine Ikone. Er kennt den heimischen Fußball wie kein Zweiter."

Bürger geht für Lafnitz auf Torjagd

Die ehemaligen Spieler des in Auflösung
befindlichen SV Mattersburg verteilen sich weiter auf andere
Fußballvereine im In- und Ausland. So angelte Zweitligist SV Lafnitz
erfolgreich nach Stürmer Patrick Bürger. Als Spieler aus der Region
passe der 33-Jährige "perfekt" in das Konzept der Oststeirer, stand
auf deren Webseite zu lesen. Zur Laufzeit des Engagements machte der
Club keine Angaben.

Hartberg leiht Salzburgs Tijani aus

Fußball-Bundesligist TSV Hartberg kann erneut
mittels Leihgeschäft auf ein Talent aus dem Stall von Meister
Salzburg zugreifen. Wie der Club am Donnerstag bekanntgab, wechselt
der Nigerianer Samson Tijani (18) für ein Jahr in die Oststeiermark.
Der defensive Mittelfeldspieler wurde erst in diesem Jahr von
Salzburg verpflichtet und mit einem Vertrag bis Sommer 2025
ausgestattet.

"Wir freuen uns, ein außergewöhnliches Talent, wie Samson Tijani
es ist, in Hartberg begrüßen zu dürfen", sagte TSV-Sportdirektor
Erich Korherr. Vor seinem Wechsel nach Österreich spielte Tijani bei
Collins Edwin SC und war ein Eckpfeiler in der U17-Auswahl seines
Heimatlandes.

Salzburg verleiht Tetteh

Meister Red Bull Salzburg verleiht Samuel Tetteh bis Jahresende an die RB-Dependance in New York. Der 23-jährige Stürmer aus Ghana, der in Salzburg noch einen Vertrag bis 2022 besitzt, war zuletzt seit Anfang 2018 an den Ligakonkurrenten LASK verliehen gewesen. Bei den Linzern verbuchte er in 86 Spielen 19 Tore und 15 Vorlagen.

In Salzburg ist die Konkurrenz im Angriff jedoch riesig. Aktuell stehen mit Patson Daka, Sekou Koita, Karim Adeyemi, Mergim Berisha, Smail Prevljak und Noah Okafor sechs weitere Angreifer unter Vertrag.

Liverpool holt griechischen Verteidiger Tsimikas

Der englische Fußball-Meister Liverpool hat seinen ersten Transfer für die kommende Saison perfekt gemacht. Die "Reds" verpflichteten am Montag den griechischen Nationalspieler Kostas Tsimikas von Meister Olympiakos Piräus. Der 24-jährige Linksverteidiger erhielt einen langfristigen Vertrag in Liverpool. "Er ist ein sehr guter Fußballer mit einer Einstellung zum Sieg und zum Wettkampf. Seine Mentalität gefällt mir sehr gut", sagte Klopp.

Verteidiger Luckeneder bleibt in Hartberg

Fußball-Bundesligist TSV Hartberg hat sich nun fix die Dienste von Leihspieler Felix Luckeneder gesichert. Der Verteidiger wurde vom Liga-Konkurrenten LASK fix erworben und unterschreibt einen Zweijahresvertrag in der Oststeiermark. Über die Ablösesumme vereinbarten die beiden Clubs Stillschweigen. Der 26-Jährige hat in der abgelaufenen Saison 32 Spiele für Hartberg absolviert

Altach verleiht Nussbaumer und Zottele

Fußball-Bundesligist SCR Altach hat Lars Nussbaumer (19) und Leonardo Zottele (21) zum FC Dornbirn verliehen. Mittelfeld-Akteur Nussbaumer kam in der abgelaufenen Saison auf elf Bundesligaspiele, Innenverteidiger Zottele spielte in der zweiten Meisterschaftshälfte bereits für Zweitligist Dornbirn.

Admira und Baumeister beenden Zusammenarbeit

Der FC Admira Wacker Mödling trennt sich von Sportdirektor Ernst Baumeister. Nach Erreichen des Klassenerhalts haben in zahlreichen Gesprächen über die künftige sportliche Perspektive und Ausrichtung unterschiedliche Vorstellungen zu dieser Entscheidung geführt, wie der Verein bekannt gibt. „Ernst bleibt ein Freund der Admira“, so CEO Thomas Drabek.

Admira verpflichtet serbisches Talent

Bundesligist Admira hat die Verpflichtung des 21-jährigen Serben Nikola Pejovic bekanntgegeben. Der Innenverteidiger, der in seiner Heimat bis zur U21 in allen Nachwuchs-Nationalmannschaften spielte, kommt ablösefrei vom kroatischen Erstligisten NK Lokomotiva Zagreb und wird zunächst für ein Jahr ausgeliehen. Er ist im Trainingslager in Söchau bereits mit dabei.

Nächste Verlängerung beim Lask

Stefan Haudum hat seinen Vertrag beim LASK vorzeitig um ein Jahr bis 2022 verlängert. Der 25-jährige Defensiv-Allrounder kam beim Vierten der Fußball-Bundesliga in der vergangenen Saison in 12 Pflichtspielen zum Einsatz. "Stefan passt perfekt ins LASK-System. Er ist flexibel einsetzbar, sowohl im Mittelfeld als auch in der Verteidigung", sagte LASK-Vizepräsident Jürgen Werner.

Kuen landet bei Sturm Graz

Einen Tag nach dem Schweizer Verteidiger Gregory Wüthrich hat Fußball-Bundesligist Sturm Graz in der Offensive nachgelegt. Die Steirer verpflichteten Andreas Kuen, der ablösefrei vom insolventen SV Mattersburg kommt. Der 25-jährige Tiroler hat in der abgelaufenen Saison bei den Burgenländern beinahe jede offensive Position zumindest einmal bekleidet und vier Tore sowie zehn Vorlagen verbucht.

Bei Sturm unterschrieb der Ex-Rapidler einen Zweijahresvertrag. Kuen hatte in seiner Karriere bereits drei Kreuzbandrisse (2013, 2015, 2018) zu verdauen, der Durchbruch bei Rapid blieb dem Linksfuß auch deswegen verwehrt. In Mattersburg spielte er hingegen vergangene Saison bei seinen 28 Ligaeinsätzen stark. Am 30. Juni schlug allerdings der Verletzungsteufel - in Form eines Schlüsselbeinbruches - neuerlich zu.

"Andi bringt mit seiner kreativen Spielweise zusätzliche Qualität in unser Mittelfeld. Gepaart mit seiner ausgezeichneten Technik und seinem sehr guten linken Fuß bin ich überzeugt davon, dass er uns in unserem Offensivspiel weiterhelfen wird", sagte Sturms Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker.

Tadic bleibt in Hartberg

TSV Hartberg kann weiter auf die Tore von Dario Tadic bauen. Der 30-jährige Mittelstürmer verlängerte seinen Vertrag beim Liga-Fünften der abgelaufenen Saison bis Sommer 2023.

Von Rapid bis in die Südstadt

Stefan Maierhofer geht ab kommender Saison für die Admira auf Torejagd. Der 37-jährige Niederösterreicher wechselt ablösefrei von Liga-Konkurrent WSG Tirol in die Südstadt, wie der Klub am Freitag bekanntgab. Sportdirektor Ernst Baumeister freute sich über "ein Mentalitäts-Monster" im Kader, der ehemalige ÖFB-Teamspieler will wegen Fußball-Chef Felix Magath unterschrieben haben.

"Unter ihm habe ich meine ersten Bundesliga-Spiele beim FC Bayern München absolviert. Mich hat das geplante Projekt, das mir Felix Magath detailliert vorgestellt und präsentiert hat, voll überzeugt", erklärte der 2,02 m große Maierhofer. Magath ist bei der Admira als Fußball-Chef von Geldgeber Flyeralarm tätig. Der Mann, der aufgrund seiner Schleiferqualitäten auch den Beinamen "Quälix" bekam, sei eine große Persönlichkeit im Fußball. "Da gibt es keine zwei Meinungen. Warum ich heute noch so fit bin, warum ich heute so auf meinen Körper achte, habe ich ihm zu verdanken", sagte Maierhofer.

Im Spätherbst ihrer Karrieren spielen nun Maierhofer und Erwin "Jimmy" Hoffer (33) wieder für einen Verein. Bei Rapid bildeten sie einst ein erfolgreiches Stürmer-Duo und hatten am bisher letzten Meistertitel Rapids 2008 entscheidenden Anteil. "Das war in den letzten Jahren immer ein Traum von uns beiden. Seine Schnelligkeit ist ja noch da. Und ich bin jetzt auch nicht gerade unter zwei Meter geschrumpft."

Maierhofer, der am 16. August 38 Jahre jung wird, erhielt einen Kontrakt über ein Jahr plus Option und wird am Montag mit der Mannschaft ins Trainingslager in die Steiermark (Söchau) reisen. Vor Wattens spielte der "Major" beim Schweizer Zweitligisten FC Aarau und unter anderem noch bei Greuther Fürth, Wolverhampton, Bristol, Duisburg, Red Bull Salzburg, 1. FC Köln, Wr. Neustadt und Trencin.

Michorl verlängert beim Lask

Peter Michorl hat seinen Vertrag beim LASK überraschend vorzeitig bis 2024 verlängert. Der 25-jährige Mittelfeldspieler hatte zuletzt mit einem Auslandswechsel kokettiert, will nun aber mit den Linzern auf Titeljagd gehen. "Der LASK ist nach all den Jahren eine echte Herzensangelegenheit geworden, ein Titel für Schwarz-Weiß wäre die Krönung", erklärte Michorl in einer Club-Aussendung.

Der Wiener wechselte 2014 von der Austria zum damals zweitklassigen LASK. Er machte den Aufstieg der Linzer von der zweiten Liga bis ins Europa-League-Achtelfinale in diesem Frühjahr als prägender Stammspieler mit. "Er ist ein echtes Urgestein beim LASK und verkörpert unsere DNA perfekt. Mit der neuerlichen Verlängerung bis 2024 beweist er echte Vereinstreue", erklärte Vize-Präsident Jürgen Werner.

Michorls "hohe Qualität bei ruhenden Bällen und sein brandgefährlicher linker Fuß" würden den Linzern in den nächsten Jahren noch viel Freude bereiten, meinte Werner weiter, während Michorl erklärte: "Meine Geschichte beim LASK ist noch nicht zu Ende erzählt."

Sturm Graz verstärkt sich mit Schweizer Verteidiger

Sturm Graz hat sich am Freitag mit dem Schweizer Innenverteidiger Gregory Wüthrich verstärkt. Der 25-Jährige kommt vom australischen Erstligisten Perth Glory und erhielt einen Zweijahresvertrag. Mit den Young Boys Bern war Wüthrich 2017/18 unter Trainer Adi Hütter (15 Einsätze) und dann im Folgejahr (18 Einsätze) auch Schweizer Meister geworden.

Bei Sturm hatte nach den Abgängen von Anastasios Avlonitis und Isaac Donkor sowie der Ausmusterung von Ersatzkapitän Lukas Spendlhofer auf dieser Position Handlungsbedarf bestanden. "Gregory ist das Puzzle-Stück in der Verteidigung, das uns noch gefehlt hat", sagte Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker über den 1,92 m großen Wüthrich, der am Freitag bereits den Medizincheck absolviert hat. Er ist neben dem Slowenen Jon Gorenc-Stankovic (Huddersfield) und Sandro Ingolitsch (St. Pölten) bereits der dritte Neuzugang für die Sturm-Defensive.

WAC angelt sich Taferner

Der Wolfsberger AC hat sich mit Matthäus Taferner verstärkt. Der Nachwuchs-Teamspieler wechselt von Dynamo Dresden zum WAC und erhält beim Europa-League-Starter einen Dreijahresvertrag, wie dieser am Donnerstag bekannt gab. Taferner kam in der abgelaufenen Saison auf vier Einsätze in der 2. deutschen Liga, ehe er von den Dresdnern im Frühjahr an Wacker Innsbruck verliehen wurde.

Von Wacker war der 19-jährige Mittelfeldspieler im Sommer des Vorjahres nach Deutschland gewechselt. Dynamo erteilte dem gebürtigen Kärntner nach dem Abstieg in die 3. Liga nun die Freigabe, über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart. An Taferner war dem Vernehmen nach auch Hartberg interessiert. "Matthäus ist sicherlich eine der heißesten Aktien am Markt, wenn es junge, talentierte Österreicher geht", betonte WAC-Trainer Ferdinand Feldhofer.

Hartberg gibt seinen Kapitän ab

Der TSV Hartberg trennt sich von zwei langjährigen Stützen. Kapitän Siegfried Rasswalder (33) und Mittelfeldspieler Christoph Kröpfl (30) verlassen den Verein, gab der steirische Fußball-Bundesligist bekannt. Verteidiger Rasswalder trug siebeneinhalb Jahre zum Aufstieg der Hartberger teil, die sich heuer erstmals für den Europacup qualifiziert haben. Kröpfl spielte sechs Jahre für den TSV.

Rasswalder kehrt zu seinem Heimatclub Knittelfeld zurück, Kröpfl geht zu Zweitligist Lafnitz. Zudem gab Hartberg bekannt, dass die beiden Leihspieler Tomas Ostrak (Köln) und Amadou Dante (Sturm Graz) zu ihren Stammvereinen zurückkehren.

Hoeneß glaubt an Alaba-Verbleib bei Bayern

Uli Hoeneß hofft wie so viele bei Bayern München, dass Österreichs Star David Alaba beim deutschen Fußball-Meister bleibt. Auch wenn internationale Interessenten finanziell mehr bieten sollten, rät der frühere FC-Bayern-Präsident dem Abwehrchef zum Verbleib. "Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass die letzte Million nicht so wichtig ist", sagte Hoeneß in einem DAZN-Interview.

Hoeneß setzt auf die Attraktivität des FC Bayern, für den Alaba seit seiner Jugend spielt. "Bis jetzt habe ich noch keinen erlebt, der von uns weggegangen ist. Er wäre der Erste", meinte Hoeneß. "Für ihn wäre es finanziell vielleicht ein Fortschritt, aber in allen anderen Bereichen ein Rückschritt. Und nach meinem Gefühl haben zumindest die Vereine, wo er gerne hingehen würde, zum Glück bisher nicht angeklopft. Und deswegen habe ich die Hoffnung, dass er bleibt", erklärte der ehemalige Bayern-Chef.

Alabas Vertrag läuft 2021 aus, ein möglicher Transfer noch in diesem Sommer wird daher nicht ausgeschlossen. Das Fachmagazin "Kicker" ortet allerdings Tendenzen zum Verbleib. "Aus der Szene wie aus Alabas unmittelbarem Umfeld ist zu vernehmen, dass der Abwehrchef immer mehr zum Bleiben neigt. Zum einen wollen ihn die Bayern unbedingt halten, zum anderen möchte Alaba einzig nach Spanien, also zu Real Madrid oder zum FC Barcelona", schrieb der Kicker in seiner Donnerstag-Ausgabe.

Sanchez fix bei Inter

Inter Mailand hat den chilenischen Fußball-Stürmer Alexis Sanchez von Manchester United fix verpflichtet. Der 31-Jährige erhielt bei den Italienern einen Dreijahresvertrag, wie beide Clubs am Donnerstag bekanntgaben. Sanchez war bereits in der abgelaufenen Saison an Inter verliehen, davor hatte der Topverdiener bei United seine von Arsenal gekannten Goalgetter-Qualitäten vermissen lassen.

Suttner kehrt zur Austria zurück

Die Austria hat die Rückkehr von Eigengewächs Markus Suttner offiziell vermeldet. Nach fünf Jahren in Deutschland und England unterschrieb der 33-jährige Linksverteidiger einen Zweijahresvertrag, wie die Violetten am Donnerstag bekannt gaben. In der Vorsaison absolvierte Suttner für Düsseldorf 21 Spiele in der deutschen Bundesliga, nach dem Abstieg der Fortuna war er ablösefrei zu haben.

"Ich kenne Markus Suttner schon sehr lange, bin von seiner sportlichen Qualität und charakterlich von ihm überzeugt. Wir haben gesehen, dass er vorige Saison in Deutschland auf sehr hohem Niveau Fußball gespielt hat. Er ist sportlich und menschlich ein Gewinn für unser Team", sagte Austria General Manager Sport Peter Stöger über den 20-fachen österreichischen Internationalen. Gemeinsam holte man 2013 den Titel nach Wien-Favoriten.

Suttner ging 2015 zum FC Ingolstadt, zwei Jahre später weiter zu Brighton in die englische Premier League, ehe er zuletzt für Düsseldorf spielte. Er wolle mithelfen, dass es für die Austria sportlich in der kommenden Saison besser läuft, gab der Niederösterreicher zu Protokoll. "Ich habe einiges an Erfahrung sammeln dürfen, will das an die jungen Spieler weitergeben und selbst am Platz zeigen, dass ich hier zur richtigen Zeit am richtigen Ort, wieder daheim bin", sagte er. Von Stögers Engagement als Trainer habe er erst erfahren, nachdem er dem Club bereits zugesagt hatte.

Suttner kam mit 14 Jahren zur Austria, er lief bereits 260 Mal für die Profis ein. Die Austria gab mit Caner Cavlan (zu Emmen/NED) und Leihspieler Andreas Poulsen (zurück nach Mönchengladbach) zuletzt zwei Linksverteidiger ab.

Schaub wird Köln verlassen

Louis Schaub wird den 1. FC Köln wohl verlassen. Der deutsche Bundesligist hat am Mittwoch die Vorbereitung auf die neue Saison bereits ohne den 25-jährigen Mittelfeldspieler absolviert. Wie der Klub bekanntgab, wurde Schaub freigestellt, um Verhandlungen mit einem anderen Klub zu führen.

Schaub war im Jänner von Köln an den Hamburger SV verliehen worden, verpasste mit dem HSV aber den Aufstieg.

Man City sichert sich spanisches Talent

Manchester City hat den Spanier Ferran Torres vom FC Valencia verpflichtet. Wie der englische Fußball-Vizemeister am Dienstagabend mitteilte, erhielt der 20-jährige Flügelstürmer bei den "Citizens" einen langfristigen Vertrag bis Juni 2025. Für Torres soll City gemäß Medienberichten rund 23 Millionen Euro überwiesen haben.

Torres gewann mit Spanien die U17-Europameisterschaft 2017 und zwei Jahre später die U19-EM. Im Finale 2019 erzielte er beide Tore beim 2:0-Sieg gegen Portugal und wurde zum Spieler des Turniers gewählt.

Leitgeb geht in Pension

Nach 305 Bundesligaspielen und 41 Einsätzen für das ÖFB-Nationalteam ist Schluss. Christoph Leitgeb hat mit Auslaufen seines Vertrages bei Sturm Graz mit 35 Jahren seine erfolgreiche Karriere beendet. Der Steirer holte in zwölf Saisonen bei Red Bull Salzburg neun Meistertitel und sechs Mal den ÖFB-Cup. Vor der vergangenen Saison war Leitgeb zu seinem Stammverein zurückgekehrt.

Leitgeb hatte bei der Jugend von Sturm begonnen und debütierte im September 2005 unter Trainer Michael Petrovic bei den Schwarz-Weißen in der Bundesliga. 2007 wechselte der Mittelfeldspieler nach Salzburg. Mit den "Bullen" war er ebenso auch international im Einsatz wie als Nationalteamspieler, etwa bei der Heim-EM 2008.

"Fußball-Profi zu werden war mein Kindheitstraum", sagte Leitgeb in einer Sturm-Graz-Aussendung vom Dienstag. "Ich bin extrem dankbar, dass ich ihn über eine so lange Zeit leben durfte und dabei auch so viele Erfolge gefeiert habe. In meiner Karriere habe ich viele großartige Menschen kennengelernt und eine Menge Erfahrungen gesammelt, die mich nachhaltig geprägt haben und die ich nie missen möchte." Nach 15 Jahren im Profifußball sei nun der richtige Zeitpunkt, um ein neues Kapitel aufzuschlagen.

Gorgon wechselt nach Polen

Alexander Gorgon wechselt nach vier Jahren bei HNK Rijeka zu Pogon Stettin. Der 31-jährige Offensivspieler erhielt einen Vertrag bis Sommer 2023, wie der polnische Erstligist am Montag bekanntgab. Der frühere Austria-Wien-Akteur mit familiären Wurzeln in Polen hatte mit Rijeka einen Meistertitel und dreimal, zuletzt am Samstag, den kroatischen Cup geholt.

Schwab in Griechenland gelandet

Stefan Schwab ist am Sonntag bei seinem neuen Klub PAOK Saloniki offiziell präsentiert worden. "Der Club fühlt sich groß an, ich bin bereit für die neue Aufgabe", sagte der 29-Jährige. Nach Auslaufen seines Vertrages bei Rapid hat es ihn nun erstmals in seiner Fußball-Karriere ins Ausland verschlagen. "Ich will mich schnell adaptieren und bin offen für Neues", erläuterte der Salzburger.

Der erste Eindruck von Trainingsgelände, Stadion und der Stadt sei ein sehr guter. "Die ganze Stadt steht hinter dem Club, die Fans sollen richtig enthusiastisch sein, ich kann es gar nicht erwarten hier für diesen großen Club zu spielen", so Schwab. PAOK wurde kürzlich Vizemeister, 18 Punkte fehlten auf Champion Olympiakos Piräus. "Wir wollen in der Liga ganz vorne mitspielen und international in eine Gruppenphase kommen - Champions League oder Europa League", verlautete der Mittelfeldspieler.

Mit Rapid konnte er in der Europa League viele Erfahrungen sammeln. "Die internationalen Spiele waren immer tolle Erfahrungen, das will ich auch mit PAOK erleben", so Schwab. Seinen Teil will er aktiv beitragen. "Ich möchte dem Spiel eine Struktur geben und dabei helfen, viele Tore zu schießen", schilderte der Ex-Rapid-Kapitän auf der Club-Homepage.

Obwohl Schwab erst kürzlich Vater geworden ist, legte seine Frau kein Veto bezüglich dem Transfer ein. "Sie steht voll hinter mir", so Schwab. Informationen über PAOK holte er vor allem beim ehemaligen Saloniki-Goalie Dario Kresic ein. Dabei habe er ein gutes Gefühl bekommen.