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Corona-Auswirkungen

Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen erholen sich nur langsam

(c) imago images/Ralph Peters (Ralph Peters via www.imago-images.de)
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In der Woche vom 27. Juli bis zum 2. August wurden rund 343.865 Fluggäste und damit 78,6 Prozent weniger als im Vorjahr ermittelt.

Die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen bewegen sich nur langsam aus dem Coronatief. In der Woche vom 27. Juli bis zum 2. August zählte der Flughafenbetreiber Fraport an Deutschlands größtem Airport rund 343.865 Fluggäste und damit 78,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie er am Dienstag in Frankfurt mitteilte.

Das waren rund 22.000 Passagiere mehr als in der Vorwoche, als der Rückgang im Jahresvergleich 79,7 Prozent betragen hatte. Im gesamten Juli lag die Zahl der Fluggäste nach vorläufigen Zahlen auf den Europastrecken 75 Prozent, im Interkontinentalbereich sogar 92 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Die Zahl der Flugbewegungen sank in der abgelaufenen Woche im Vergleich zur entsprechenden Kalenderwoche des Vorjahres um 64,8 Prozent auf 3702 Starts und Landungen. Das Aufkommen an Fracht und Luftpost fiel um 15,8 Prozent auf 33.193 Tonnen.

Viele Fluggesellschaften bieten seit Juni wieder mehr Flüge an, nachdem der Passagierverkehr wegen der weltweiten Reisebeschränkungen seit Ende März weitgehend zusammengebrochen war. Seit 15. Juni hat das Auswärtige Amt die Reisewarnungen für die meisten EU-Mitgliedsstaaten, den Schengenraum und Großbritannien aufgehoben. Allerdings gibt es inzwischen wieder Reisewarnungen für bestimmte Regionen in Spanien. Branchenvertreter erwarten, dass der Passagierverkehr erst in einigen Jahren wieder das Niveau aus der Zeit vor der Coronapandemie erreicht.

(APA/dpa)