Schnellauswahl

„Alternative zum Kaffeehaus“? Warum es Ethik für alle braucht

Religion und Ethikunterricht zu trennen und nur konfessionslose Schüler in Ethik zu schicken ist diskriminierend – und kontraproduktiv.

Gastkommentare und Beiträge von externen Autoren müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen.

Die türkis-grüne Bildungspolitik, könnte man etwas zynisch behaupten, hat ein Interesse daran, Schüler zu trennen. Nicht nur, dass das Modell der Gesamtschule, also der gemeinsamen Schule der Sechs- bis 15-Jährigen, längst gestorben ist. Auch die von Türkis-Blau eingeführten umstrittenen Deutschförderklassen gibt es weiterhin. Die Realität zeigt, dass sie nicht funktionieren: Oft sitzen zu wenige Kinder in den Klassenzimmern, und die Trennung von den Mitschülern tut ihnen nicht gut. Es fehlt an Möglichkeiten, sich zu integrieren, und die sind unumgänglich, um gut Deutsch zu lernen.