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Kolumne

Wie sich Zeit sparen lässt

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Sprechblase Nr. 353. Warum Abkürzungen immer Saison haben.

Weil er keine Zeit habe, schreibe er einen langen Brief, meinte Goethe einmal. Hätte der weise Geheimrat die diversen – Achtung, Sprechblase – Abkürzungen vorausgeahnt, er hätte sich auch in Zeitnot kurz fassen können.

Kurz und einfach zu formulieren, lässt sich mit der kiss-Formel (keep it short and simple) zusammenfassen. Doch das nur fyi (for your information), zur Information. Oder, weil ein bisschen Unterhaltung selten schadet: fya (for your amusement). Die meisten Texte, die das nicht enthalten, sind ohnehin fubar (fucked up beyond all repair). Das lässt sich im Businesssprech auch über irreparable Geräte oder gescheiterte Verhandlungen sagen. Aber imho (in my humble opinion), meiner bescheidenen Meinung nach, geht das zu weit.

Noch mehr Akronyme gewünscht? asap (as soon as possible), also nächste Woche, geht es weiter.

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

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