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Falt-Smartphone

Galaxy Z Fold 2: Samsung faltet weiter

Auf den ersten Blick hat sich wenig geändert beim GalaxyZ Fold 2.
Auf den ersten Blick hat sich wenig geändert beim GalaxyZ Fold 2.Samsung
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Dem Marktforschungsinstitut Gartner zufolge wird es noch dauern, bis faltbare Smartphones am Massenmarkt ankommen. Samsung bleibt dennoch beharrlich.

Seit 13 Jahren sind rechteckige Geräte mit abgerundeten Kanten unser ständiger Begleiter. Deren Innovationen beschränkten sich zuletzt auf ihr technisches Innenleben. Die faltbare Revolution blieb bislang aus und wird noch auf sich warten lassen. Die Erstlingswerke leiden noch an großen und kleinen Kinderkrankheiten.

2019 drehte sich plötzlich alles um die faltbaren Geräte. Das Angebot ist ein Jahr später überschaubar. Das Mate X, die Huawei-Version ist aufgrund der fehlenden US-Apps und des hohen Preises in Europa kaum interessant. Beim faltbaren Retro-Smartphones Razr knarzt es im Scharnier und bei der Verarbeitungsqualität. Auch aus den großen Häusern erntet man auf die Frage nach faltbaren Geräten maximal dezente Zurückhaltung. Lediglich ein paar Patente von Google und Apple deuten auf derlei Pläne, wenn auch langfristiger Natur.

Ohne Konkurrenz an die Spitze. Unbeirrt von all den eigenen Rückschlägen und jenen des Mitbewerbs ist Samsung. Nahezu forsch ebnen sich die Südkoreaner zügig selbst den Weg in eine neue Produktkategorie. Das Ziel: Den Markt erobern, bevor es die anderen tun. Dem Marktforschungsinstitut Gartner zufolge sind die Südkoreaner ihrer Zeit weit voraus. Denn vor 2023 sollen die Geräte nicht im Massenmarkt ankommen, jedoch nur mit einem Marktanteil von fünf Prozent im High-End-Bereich. Schätzungen gehen von maximal 30 Millionen Geräten weltweit aus. Nichtsdestotrotz zeigt Samsung am 1. September sein drittes Falthandy.