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Salzburger Festspiele

Mahlers „Tragische“ als kathartische Erfahrung in Salzburg

Andris Nelsons (Archivbild).
Andris Nelsons (Archivbild).(c) APA/HERBERT NEUBAUER
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Standing Ovations für die Wiener Philharmoniker unter Andris Nelsons mit Mahlers niederschmetternder 6. Symphonie.

Natürlich ist gar nichts „normal“ bei diesen Festspielen. Aber wen interessiert schon das Normale, wenn doch alle das Außergewöhnliche erleben wollen? Als außergewöhnlich lässt sich zwar schon erachten, dass diese Festspiele überhaupt stattfinden. Doch selbst nach einer guten Woche denkwürdiger Opernaufführungen und starker Konzerte gibt es noch Ereignisse, die über alles Erwartete hinausgehen. Mahlers Sechste Symphonie, die „Tragische“, mit den Wiener Philharmonikern und Andris Nelsons am Pult, war ein solches Ereignis: Mit voller Wucht niederschmetternd und erhebend zugleich. Trotz oder wegen Corona? Nebensache.