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Archäologie

Griechische Tempel waren behinderten­gerecht

Eine Amphore um 480 v. Chr. zeigt einen alten Mann mit Stock oder Krücke, der von einem Krieger Abschied nimmt (im Metropolitan Museum of Art).imago/Artokoloro
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Rampen dienten einem barrierefreien Zugang. Auch sonst war im antiken Griechenland für Behinderte recht gut gesorgt.

Hephaistos war, obwohl vom obersten Götterpaar gezeugt, von Geburt an schwächlich und lahm. Seine Mutter Hera fand ihren Sohn abstoßend und warf ihn vom Olymp hinunter. Aber er setzte sich auf Erden durch, als bester aller Schmiede, der auf goldenen Krücken seine Werkstatt inspizierte und sich menschenähnliche Automaten für die schwierigsten Arbeiten baute – die ersten Roboter. Schließlich wurde er in den Olymp zurückgeholt und zum hoch verehrten Gott des Feuers und der Schmiedekunst.