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Spanien-Trip

Ex-Rapidler Bolingoli stürzt schottische Liga ins Corona-Chaos

Boli Bolingoli
Boli Bolingoliimago images/MB Media Solutions
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Boli Bolingoli reiste nach Spanien, sagte Arbeitgeber Celtic Glasgow aber nichts davon. Nun droht der gesamten Liga eine Pause.

Als ob das Corona-Risiko nicht schon groß genug wäre, hat die schottische Liga nun mit einem mutwillig herbei geführten Skandal zu kämpfen. Boli Bolingoli, der Belgier spielte von 2017 bis 2019 bei Rapid, reiste vergangene Woche nach Spanien, sagte Arbeitgeber Celtic Glasgow aber nichts davon. Statt der gesetzlich vorgeschriebenen 14-tägigen Quarantäne saß der Verteidiger am Sonntag beim 1:1 gegen Kilmarnock auf der Bank und wurde sogar eingewechselt.

Die schottische Regierung hat inzwischen von Bolingolis Vergehen erfahren und pocht nun auf einen Stopp der Liga. „Wir sind noch in Gesprächen mit dem Klub und dem Verband, um die Fakten zu sammeln", teilte ein Regierungssprecher mit.

Bolingoli musste derweil bei Celtic zum Rapport. "Ich habe einen großen Fehler begangen. Ich will mich bei meinem Trainer, meinen Teamkollegen, den Fans und jedem bei Celtic sowie vielen anderen entschuldigen, dass ich sie so im Stich gelassen habe“, entschuldigte sich der 25-Jährige, der zweimal negativ getestet wurde. "Ich weiß, dass das was ich tat, falsch war. Aber nun muss ich mit den Konsequenzen leben."

(red)