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Inklusion

Klimaneutrales Wohnen sollen sich alle leisten können

Saniergunsgebote kommen einkommenschwachen Haushalten in Mietwohnungen zu Gute.
Saniergunsgebote kommen einkommenschwachen Haushalten in Mietwohnungen zu Gute.(c) Getty Images (Peter Cade)
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Wiener Forscher untersuchen, welche Maßnahmen und Anreize nötig sind, um den Umstieg auf nachhaltiges Heizen attraktiv und leistbar zu machen.

Einsparen, einsparen, einsparen. Das gilt nicht nur ökonomisch in Krisenzeiten, sondern wird ökologisch immer wichtiger, wenn Emissionen gemeint sind, mit deren Einsparung man versucht, dem Klimawandel Einhalt zu gebieten. Ein großer Sektor mit eklatantem Einsparungspotenzial ist das Wohnen. Fachkreise sprechen von der „Dekarbonisierung von Gebäuden“, was so viel heißt wie „Weg vom Kohlenstoff“ oder genauer: die Umstellung der Energiewirtschaft in Richtung niedrigerer Kohlenstoff-Emissionen.

Die Energy Economics Group an der TU Wien beschäftigt sich schon lang mit nachhaltigen Lösungen zur Dekarbonisierung des Gebäudebestands in Österreich und anderen Ländern. Dabei geht es nicht um Ideen, wie man CO2 in den Gebäuden und ihren Materialien bindet, sondern wie bei der Nutzung der Wohnungen, Büros etc. Kohlenstoff-Emissionen eingespart werden können. „Wir haben ein Gebäudebestandsmodell entwickelt, das für die jeweilige Region sichtbar macht, welche Gebäudetypen vorhanden sind und welcher Energiebedarf sich daraus ergibt“, erklärt Lukas Kranzl vom Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe, TU Wien.