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Baum traf Zaun: Stadt muss nicht zahlen

Die Gemeinde habe ihre Pflichten erfüllt, so der OGH.

Wien. Weil zwei Bäume während eines Sturms auf seinen Zaun gestürzt waren, klagte ein Mann seine Stadt. Die Bäume waren gesund, aber die Tiefe des durchwurzelbaren Bodens betrug nur 30 bis 40 cm. Als die Bäume im Jahr 1970 gepflanzt wurden, war das üblich. Heute würde man tiefer pflanzen.

Die Stadt hatte aber ein Unternehmen beauftragt, die Bäume regelmäßig zu überprüfen. Damit habe sie ihre Pflicht erfüllt, meinte der Oberste Gerichtshof (2 Ob 50/20x). Es gibt keinen Schadenersatz. (aich)