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Gastkommentar

Ist 5G vielleicht die letzte Mobilfunkgeneration?

Vom Festnetztelefon bekam man höchstens Fieberblasen, kein Corona!Vom Festnetztelefon bekam man höchstens Fieberblasen, kein Corona!
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Der 5G-Ausbau kommt auch in Österreich in die Gänge. Bremser ist aber nicht nur die Weltpolitik und Verschwörungstheoretiker. Einige der aktuellen Probleme hätten sich die Betreiber ersparen können. z.B. ganz ohne diese pompöse Inszenierung von „Generationen“.

Skurriles spielt sich um den Aufbau der jüngsten Mobilfunktechnik 5G ab, der fünften Generation. Seit Jahren werden uns die Segnungen des Technologiesprungs in Form von ultraschnellem Internet für unsere Handys wie für den Anschluss daheim versprochen, oder die Möglichkeit, von der Kaffeemaschine bis zur Drohne alles über das Netz zu steuern. Dem Hype steht ein langsamer Start gegenüber, der bisher nur ein bisschen 5G an handverlesene Orte brachte.

In den nächsten Wochen soll eine Versteigerung weiterer Mobilfunkfrequenzen 5G endlich in die Gänge bringen, vor allem in ländliche Regionen, deren Versorgung mit schnellem Internet oft zu wünschen übrig lässt. Dieser Umstand wurde gerade in den Wochen des coronabedingten Home-Office bewusst und viel beklagt. Darum sehen die Vergabebedingungen vor, dass 2100 schlecht versorgte Gemeinden beim 5G-Glück bevorzugt werden.

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Aber jetzt ist schon wieder etwas passiert: Justament in manchen unterversorgten Gemeinden regt sich Unbehagen an 5G, das angeblich Vögel tot vom Himmel fliegen lässt (wo keine 5G-Sender sind) und von dem laut einer Umfrage 35 Prozent der Österreicher nicht ausschließen wollen, dass es für die Coronapandemie verantwortlich ist. Gemeinden von Flattach im Mölltall bis Ebenau, von Asparn bis Gmunden üben sich im Widerstand gegen bessere Infrastruktur − angeblich im Interesse ihrer Bürgerinnen und Bürger, wie Bürgermeister versichern.