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Leitartikel

Zeit für einen Befreiungsschlag: Die Maske muss den Unterschied ausmachen

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Der Schutz, den die Maske aus gesundheitlicher Sicht bietet, muss sich auch auf die Entscheidung über die Verhängung der Quarantäne auswirken.APA/AFP/TOBIAS SCHWARZ
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Solange das konsequente Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nicht als geschützter Kontakt gilt, wird die Skepsis in der Bevölkerung anhalten.

Schön langsam wird der Standpunkt von Bildungsminister Heinz Faßmann klar. Er hat einfach kein Vertrauen in den Mund-Nasen-Schutz. Nicht aus medizinischer, sondern aus epidemiologischer bzw. rechtlicher Sicht. Anders ist nicht zu erklären, warum er Home-Schooling bzw. Distance Learning im Ernstfall – also nach einem oder mehreren positiven Tests bei Schülern und Lehrern – für das gelindere Mittel hält als das Tragen einer Maske während des Unterrichts.

Letzteres kommt für ihn partout nicht infrage, wie er am Montag erneut bekräftigte. Sehr zum Ärger einiger Länder und Gemeinden, die eine vorübergehende Maskenpflicht nach Verdachts- sowie bestätigten Fällen sehr wohl für zumutbar halten, um Unterricht von zu Hause aus zu verhindern – selbst in der Volksschule. Woher rührt also die Skepsis Faßmanns? Warum redet er lieber von (unbestritten wichtigen) Maßnahmen wie Händehygiene, Abstandhalten und häufigem Lüften der Klassenzimmer, anstatt den temporären Einsatz von Masken sowie Visieren zumindest als Option offenzuhalten?