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Konjunktur

Macht es China besser?

Die Welt kämpft nach wie vor mit den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie. Das Corona-Ursprungsland China scheint dabei besser als viele andere diese Krise zu bewältigen.

Während Chinas Wirtschaft weiter wächst, ächzt der Rest der Welt unter der Last der Coronapandemie. Der IWF erwartet einen Verlust der globalen Wirtschaftsleistung für heuer und 2021 in Höhe von elf Billionen Euro – mehr als die Volkswirtschaften Deutschlands und Japans zusammen.

In Japan hat Corona jegliche Erholung, die „Abenomics“ brachten, wieder zunichte gemacht − so nennt man die Wirtschaftspolitik des Ministerpräsidenten der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft, Shinzō Abe, seit 2012. Nun brach Japans Wirtschaft in einem noch nie da gewesenen Ausmaß ein. Das BIP verringerte sich im zweiten Quartal um 7,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal - auf das Jahr
hochgerechnet um 27,8 Prozent und damit stärker als während der Finanzkrise.

EU-BIP sank um zwölf Prozent

Auch in den USA schrumpfe das BIP gegenüber dem Vorquartal um 9,5 Prozent. Und in der EU machte das Minus sogar rund zwölf Prozent aus – allerdings im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Wie überall belasten es der ausbleibende Konsum und die Beschränkungsmaßnahmen.