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Geldpolitik

Österreichs Banken horten Geld

Die Zentrale der Europäischen Zentralbank.
Die Zentrale der Europäischen Zentralbank.(c) Imago
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Die österreichischen Banken haben knapp 67 Milliarden Euro bei der EZB liegen – so viel wie nie zuvor. Der Grund: günstige Konditionen und um für die nahe Zukunft gewappnet zu sein.

Wenn man von der Aufregung rund um den Bilanzskandal bei der Commerzialbank Mattersburg absieht, ist derzeit wenig los auf Österreichs Bankenmarkt. Würde man meinen. Doch hinter den Kulissen sind die Banker fleißig dabei, sich mit möglichst viel Liquidität einzudecken. Denn während die Commerzialbank – hoffentlich – ein krimineller Einzelfall war, steht der Volkswirtschaft in den kommenden Quartalen eine viel größere Herausforderung bevor: Coronakrise, zweiter Akt.