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Generation G.

Jugend- und Zukunftsforscher können seit Montag aufatmen. Denn es gibt endlich einen neuen Generationenbegriff.

Wenn das mit dem Impfstoff gegen das Coronavirus noch lange oder sogar Jahre dauert, werden Ellbogen-Grüßer, weggeworfener Mund-Nasen-Schutz im Straßenbild und tägliche Regierungs-Pressekonferenzen so sehr zu unserem Alltag gehören, dass die Jungen sich an ein Leben ohne nicht mehr erinnern werden. Begrüßungsbussis nur mehr aus alten Filmen kennen. Und womöglich denken, dass das Happel-Stadion nur erbaut wurde, damit sich rundherum eine geräumige Drive-in-Coronatest-Station ausgeht.

Seit Montag können immerhin die Jugend- und Zukunftsforscher aufatmen. Denn es gibt endlich einen neuen Generationenbegriff. Nach Generation X (Jahrgänge 1970 bis 80), Y (1980 bis 2000, auch Millennials genannt) und Z (ab 2000) war ja kurz Buchstabenratlosigkeit ausgebrochen. Sollte man mit dem Alphabet von vorn beginnen oder ganz neue Wege gehen? Dank Bildungsminister Faßmann und seiner Corona-Schulpläne für den Herbst steht der neue Name fest: Die Generation G meint alle Jahrgänge ab 2006, die in Österreich aufwachsen und in der Schule regelmäßig gurgeln müssen. Der rückwärts gekippte Kopf und gemeinsame Grr-Laute im Klassenzimmer sind ihr verbindendes Ding. Und irgendwann werden sie nicht mehr wissen, dass man ursprünglich nur bei Halsweh gegurgelt hat. Oder einfach so, aus Spaß. 

Reaktionen an: anna.wallner@diepresse.com