Schnellauswahl
Theaterkritik

"Everywoman" in Salzburg: Der Skandal ist der Tod selbst

Ursina Lardi rollt den Stein - in "Everywoman", das am Mittwoch uraufgeführt wurde.
Ursina Lardi rollt den Stein - in "Everywoman", das am Mittwoch uraufgeführt wurde.APA/BARBARA GINDL
  • Drucken
  • Kommentieren

Milo Rau und Ursina Lardi stellen bei den Salzburger Festspielen eine Todkranke in den Mittelpunkt - in einem Aufsehen heischenden, berührenden, irritierend grundsätzlichen Stück.

Mehr als pünktlich strömte das Publikum am Mittwoch zur letzten Theater-Uraufführung der Salzburger Festspiele zum 100. Jubiläum. Die Zuseher für "Everywoman" wurden auf der Tribüne im Schachbrettmuster platziert, auch die durchs Corona-Virus bedingten Sicherheitsvorkehrungen beim Einlass brauchten Zeit. Aber wer will schon Eile, wenn es um die letzten Dinge geht?