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Philosophie

Nur ein Streit um Worte – aber um die wichtigsten

Viele zucken in Zeiten von Corona mit den Schultern: Wir können eh nichts wissen, und Wissenschaftler sind um nichts glaubwürdiger als YouTube-Blogger.
Viele zucken in Zeiten von Corona mit den Schultern: Wir können eh nichts wissen, und Wissenschaftler sind um nichts glaubwürdiger als YouTube-Blogger.(c) REUTERS (CHRISTIAN MANG)
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Gibt es Wissen, sollen wir Forschern vertrauen? Geert Keil versucht sich prägnant und gut lesbar an der uralten, hochaktuellen Frage.

Noch im Februar galt jeder als paranoid, der behauptete, das neue Virus werde bald die ganze Welt lahmlegen. Kurz darauf galt jeder als Verschwörungstheoretiker, der die Gefahr und politische Zwangsmaßnahmen dagegen in Zweifel zog. Wie sich Corona vorrangig verbreitet, dazu gibt es alle paar Wochen neue Theorien. Viele zucken deshalb mit den Schultern: Wir können eh nichts wissen, und Wissenschaftler sind um nichts glaubwürdiger als YouTube-Blogger. Eine solche radikale Skepsis haben seit der Antike auch einige Philosophen vertreten. Die meisten ihrer Kollegen aber schreiben tapfer dagegen an – indem sie unsere trüben Begriffe klären.