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Verkehr

Kollision von Zug mit Lkw: Südbahnstrecke den ganzen Tag gesperrt

Der Unfall ging glimpflich aus, die Bahnstrecke bleibt voraussichtlich bis 22 Uhr gesperrt. Zwischen Mödling und Baden gibt es Schienenersatzverkehr, Fernzüge werden umgeleitet.

Die Kollision eines Zuges mit einem Lkw bei Gumpoldskirchen (Bezirk Mödling) hat am Freitag für eine stundenlange Sperre der Südbahnstrecke gesorgt. Mit einer Freigabe werde voraussichtlich gegen 22.00 Uhr gerechnet, sagte ÖBB-Sprecher Daniel Pinka. Der Unfall an sich ging glimpflich aus, es gab keine Verletzten. Die laut Polizei 200 bis 250 Passagiere wurden aus dem Zug evakuiert.

Die Kollision ereignete sich gegen 7.00 Uhr. Der 28-jährige Lenker des Lastwagens dürfte am Eisenbahnübergang das Rotlicht der Signalanlage übersehen haben, berichtete die Landespolizeidirektion Niederösterreich in einer Aussendung. Er fuhr weiter und hielt das Kfz an, als sich die Schranken schlossen. Der 60 Jahre alte Zugführer bremste die Garnitur ab, dennoch kam es zur Kollision. Der Lastwagen wurde in der Folge rund 50 Meter verschoben.

ÖBB-Angaben zufolge verlor das Schwerfahrzeug nach dem Zusammenstoß Diesel und Hydrauliköl. Die Flüssigkeiten seien zwar mithilfe von Behältern aufgefangen worden, dennoch müssten Bodenproben entnommen werden, um eine mögliche Kontaminierung des Erdreichs zu überprüfen, sagte Pinka.

Ein Schienenersatzverkehr zwischen Mödling und Baden wurde eingerichtet. Fernzüge werden laut ÖBB für die Dauer der Streckensperre über die Pottendorfer Linie umgeleitet.