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Ausweisung

Der Spionagefall, mit dem Russland die rote Linie in Wien überschritt

Ausßenministerium in Wien.
Gerhard Wild / picturedesk.com
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Gegenseitige Ausweisung von Diplomaten: Wie die Beziehungen zwischen Wien und Moskau auf einen neuen Tiefpunkt gesunken sind.

Die österreichische Botschaft in Moskau liegt in einem ruhigen Viertel hinter dem Außenministerium. Doch am Montag herrschte dort hektisches Treiben. Denn die russische Regierung hat einen österreichischen Diplomaten zur Persona non grata erklärt und zum Verlassen des Landes aufgefordert. Es war eine Vergeltungsaktion: Wenige Stunden zuvor war publik geworden, dass Wien einen Diplomaten ausweist, der in Wirtschaftsspionage verwickelt ist. Ein ungewöhnlich harter Schritt, den man im Außenamt nur zugeknöpft kommentierte: „Dieses Verhalten entspricht nicht der Wiener Diplomaten-Konvention“, sagte Sprecher Peter Guschelbauer.