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Ausstellung

Kunst und Fiktion, 30 Jahre nach Pandemie-Ende

Einblick in die Galerie von der Straße aus - zwei historische schwarze Globen und eine der Collagen Nives Widauers mit appliziertem Achat.Jakob Lindner
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Die Künstlerin Nives Widauer und ihr Zufalls-Lockdown-Mitbewohner, der Kurator Pietro Scammacca, entführen uns in der Galerie Hinterland in andere, auch kommende Zeiten.

Angesichts der kommenden Feiern zum 30-Jahr-Jubiläum des Endes der Covid-19-Pandemie habe ich begonnen, meine Erinnerungen an diese unsicheren Zeiten zusammenzusammeln, die ich in Wien verbracht habe.“ Damals, so schreibt der sizilianische Kurator Pietro Scammacca, durchlebte er als 24-Jähriger durch einen Zufall den Lockdown bei der Künstlerin Anna Balatsch, die er über Freunde seiner Eltern kennengelernt hatte. Man kochte und diskutierte zusammen, trank rituell ein „Überlebenselixier“ aus Brennnessel- und Orangensaft, der, wie Scammacca es fasziniert beschreibt, auch gleich als Aquarellfarbe benutzt wurde. Alltag und Kunst, bei Balatsch kamen sie so zusammen, wie er sich das als Jungkurator nie vorgestellt hatte.