Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Wo steht die Partei?

FPÖ: Immerhin das Duell mit Strache scheint gewonnen

WIEN-WAHL: FPOe-KUNDGEBUNG / HOFER
FPÖ-Chef Norbert Hofer.APA/HERBERT NEUBAUER
  • Drucken

Der Tiefpunkt ist erreicht – nun sollte es gemäß dem blauen Zyklus wieder aufwärts gehen. Hofft man jedenfalls in der freiheitlichen Partei. Bis es so weit ist, steht die Parteiführung in der Kritik. Die Furcht vor Strache ist immerhin gewichen.

Man wird bescheiden. Und man kennt das ja auch schon. Von 2005 etwa, als sich Jörg Haider mit dem BZÖ davonstahl. Die Älteren in der Partei erinnern sich auch noch an die Zeit unter Norbert Steger, als das Parlaments-Aus drohte. „Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos“, sagt ein namhafter Freiheitlicher nun. Die jüngere Geschichte der FPÖ ist die einer Wellenbewegung. Auf den Aufstieg folgte der Absturz – und der Wiederaufstieg. Gemäß dem bisherigen freiheitlichen Zyklus sollte es nun also bald wieder aufwärts gehen.

Einen kleinen Schritt hat man offenbar schon getan. Denn vor Kurzem war es noch schlimmer – in der auch für die Bundespartei wichtigen Wiener Partei. Die alte FPÖ und die neue Partei von Heinz-Christian Strache waren in den Rohdaten im Frühjahr Kopf an Kopf gelegen. Es war nicht absehbar, wer letztlich die Nase vorn haben würde. „Die Werte waren für Strache gut, für Nepp schlecht“, erzählt ein Freiheitlicher. Doch das hat sich in jüngster Zeit gedreht: Strache klebe bei zwei bis drei Prozent. Die Wiener FPÖ gehe wieder in Richtung zehn Prozent. Das Ganze sei auch nachhaltig – liest man in der FPÖ jedenfalls aus den Umfrageergebnissen ab.