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Kolumne

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(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Sprechblase Nr. 356. Warum Abkürzungen nie aus der Mode kommen.

Viele Menschen sind von fomo (fear of missing out) getrieben, der Angst, etwas zu verpassen. Sie wollen gemäß dem Prinzip yolo (you only live once) auch nichts auslassen: Man lebt schließlich nur einmal. Weil alles schnell gehen muss, ein letztes Mal ein Einblick in die schönsten – Achtung, Sprechblase – englischen Business-Abkürzungen.

Was man keinem Unternehmen wünscht, ist da und dort Normalzustand: dass Alltag und schlechte Stimmung fix liiert sind. Das heißt dann snafu (situation normal, all fucked up).

Vielleicht ist snafu aber auch nur ein Beispiel dafür, dass es für alles und jedes eine Abkürzung gibt. So wie auatsci (always use acronyms to simplify complex ideas). Denn komplexe Ideen werden durch umständliche Abkürzungen nicht weniger komplex.

In diesem Sinn: Schönen Tag noch, have a nice day! Oder besser: hand!

 

 

 

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

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