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Mobilität

Alle suchen den Tesla von morgen

REUTERS
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Staat und Börsianer kaufen sich bei Chinas angeschlagenen Elektroauto-Herstellern ein.

Wien. Wenn Tesla-Chef Elon Musk dieser Tage in Europa einreitet, ist ihm die höchste mediale Aufmerksamkeit sicher. Zu Hunderten warteten seine Fans (und Gegner), um den Elektroauto-Pionier bei der Stippvisite in seiner Gigafactory in Berlin abzupassen. Musk ist nicht nur als kontroversieller Denker und spendabler Investor umworben. Mit seinem E-Autokonzern Tesla ist er auch ein Liebling der Anleger.

Doch Elon Musk ist nicht allein. In China warten gleich 400 potenzielle Rivalen auf den Marktführer aus den USA. Hinter Tesla dominieren bekannte Namen wie BYD oder GAC aus China schon heute das Feld. Die Branche hat zwar schon einmal bessere Zeiten gesehen: Das Ende der Milliardenförderungen und die Coronapandemie haben etliche kleinere Hersteller an den Rand des Bankrotts gebracht. Doch die Unternehmen haben Mittel und Wege gefunden, sich über Wasser zu halten. Und der Traum, einmal selbst zum chinesischen Tesla aufzusteigen, hilft ihnen dabei gewaltig.