Als die Formel 1 noch Nähe duldete: Reporter-Ikone Helmut Zwickl fragt nach und auch Rindts-Mechaniker Herbie Blash (l.) hörte zu.
Formel 1

Salzburger Nockerl mit Jochen

Herbie Blash, bald 72, war in den Jahren 1969 und 1970 als Mechaniker der Mann an der Seite von Jochen Rindt. Seine Erinnerungen an den vor 50 Jahren verunglückten Champion gehen auch heute noch unter die Haut.

Nach 48 Jahren in der Formel 1 kann Herbie Blash wirklich viel erzählen. Von unzähligen Erfolgen, Sternstunden, Pech und Tragödien. Und irgendwie hatte der Engländer, der am 30. September 72 Jahre alt wird, immer mit Österreichern zu tun. Am kürzesten, und da kommt ihm ein „leider“ über die Lippen, mit Jochen Rindt, dessen Todestag sich an diesem Wochenende zum 50. Mal jährt.

Blash, der von allen seit jeher „Herbie“ gerufen wird, heißt eigentlich Michael. Und wieso Herbie? „Als Teenager und Führerscheinneuling hatte ich einige Episoden. Ich versuchte mich auch ein wenig als Rennfahrer – mit einigen Unfällen. Das war in den späten 1960ern, und der Film um den VW-Käfer namens Herbie war populär. Plötzlich war ich auch Herbie“, erzählt er schmunzelnd, „weil ich auch verrückte Dinge machte.“

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