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Langzeitfolgen

„Wie in einem Winterschlaf“: Gibt es ein Post-Covid-Syndrom?

A woman wearing a mask enjoys a late summer day amid the coronavirus disease (COVID-19) outbreak on Jeju island
Viele von Covid-19 Genesene berichten auch Monate nach der Infektion von Müdigkeit, Trauer und Konzentrationsschwierigkeiten.REUTERS
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Müde, lustlos, kaum belastbar – selbst Monate nach der Infektion berichten Genesene von Symptomen, die an das Fatigue-Syndrom erinnern und auch schon bei der SARS-Pandemie beobachtet wurden.

Als „signifikante Müdigkeit, erschöpfte Kraftreserven oder erhöhtes Ruhebedürfnis, disproportional zu allen kürzlich vorangegangenen Anstrengungen“ definierte Onkologe Gregory Curt vor 20 Jahren das nach zahlreichen Infektionskrankheiten auftretende Chronische Fatigue-Syndrom (CFS). Beschwerden, die auch von Covid-19-Genesenen beschrieben werden. Bereits nach der SARS-Pandemie 2002/2003 litten Betroffene auch Monate und Jahre nach der Infektion an extremer Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Angstzuständen, Lähmungserscheinungen und Depressionen, weswegen Mediziner nun der Frage nachgehen, ob es ein Post-Covid-Syndrom gibt.