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Unfall

Aus Zug springen ist menschlich

Der Lokführer hielt die Alarmzeichen der Frau nur für eine technische Störung.
Der Lokführer hielt die Alarmzeichen der Frau nur für eine technische Störung.(c) Clemens Fabry
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Eine Frau stieg in eine Leerfahrt ein, der Fahrer ignorierte ihre Signale. Dass sie in Panik Unvernünftiges tat, ist für den OGH verständlich.

Wien. Der Sprung aus dem Zug hatte mit schweren Verletzungen geendet. Aber wer ist schuld an dem Unglück? Diese Frage mussten die Gerichte in einem aktuellen Fall klären. So ganz klar war die Sache nämlich nicht. Denn einerseits ist es recht unvernünftig, aus einem fahrenden Zug zu springen. Andererseits hatten die ÖBB-Mitarbeiter mit mehreren Versäumnissen dazu beigetragen, dass es überhaupt so weit kam.