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Schulbeginn

Faßmann hält Ausnahmen von Ampel für möglich

APA/HELMUT FOHRINGER
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Für rund 456.000 Schüler enden die neunwöchigen Sommerferien.  Coronabedingt startet das neue Schuljahr mit diversen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen.

In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland beginnt heute, Montag für rund 456.000 Schüler das neue Schuljahr. Knapp 37.000 Taferlklassler begehen ihren ersten Schultag. Eine Woche später enden die neunwöchigen Sommerferien dann auch für etwa 620.600 Schüler in Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, der Steiermark, Tirol und Vorarlberg. Für rund 50.000 Kinder wird es dort der erste Schultag sein.

Coronabedingt startet das neue Schuljahr mit diversen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen: In Wien müssen Schüler wegen Stufe "gelb" auf der Corona-Ampel im Eingangsbereich und in den Gängen Maske tragen, für Sport- und Musikunterricht gelten besondere Hygienemaßnahmen. In Niederösterreich und im Burgenland gelten allgemeine Vorgaben wie Abstandhalten, häufiges Händewaschen und Lüften. Sollte die neue Corona-Ampel wegen gehäufter Covid-19-Infektionen die Farbe wechseln, können auch hier weitere Einschränkungen folgen. Außerdem müssen Schüler und Eltern mit der vorübergehenden Umstellung auf Fernunterricht und Notbetrieb in einzelnen Klassen, Schulen oder Regionen rechnen, flächendeckende Schulschließungen soll es aber nach Möglichkeit nicht mehr geben.

Welche Corona-Maßnahmen in den übrigen Bundesländern gelten, entscheidet sich bei der nächsten Ampelschaltung am Freitag. Sonst bringt das Schuljahr neben der flächendeckenden Umwandlung der Neuen Mittelschulen in Mittelschulen erstmals bundesweite Herbstferien.

Regionale Differenzierung?

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) kann sich Ausnahmen an den Schulen von der Ampelschaltung in einzelnen Bezirken vorstellen. Wenn es in einem Teil des Bezirks gar keine Fälle gebe, "darauf kann man eingehen", sagte er in der "ZiB2" am Sonntag.

Als Beispiel nannte er das Alpbachtal, das im gelb geschalteten Bezirk Kufstein liegt, aber keinen aktuellen Corona-Fall aufweist.

Faßmann liegt damit durchaus auf einer Linie mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), der am Wochenende ebenfalls eine weitere regionale Differenzierung nicht ausgeschlossen hatte.

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(APA)