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Babyelefanten reisen nicht im Zug . . .

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. . . und verantwortungsbewusste Frühbucher sitzen wegen coronabedingter Reisewarnungen mitunter ganz unschön in einer teuren Zwickmühle.

Von wegen Bahn fahren, Nerven sparen. Wer diesen Sommer dringliche Aufforderungen der Bundesregierung befolgte, zwecks Eindämmung der Covid-19-Pandemie in Österreich urlaubte und der Umwelt zuliebe nicht mit dem Auto, sondern mit den Österreichischen Bundesbahnen an das Sommerferienziel reiste, musste feststellen, dass die Österreichischen Bundesbahnen keine Babyelefanten befördern. Zumindest nicht auf den touristisch besonders stark frequentierten Strecken von Wien in den Westen oder Süden und retour. Die Railjets waren derart überfüllt, dass Menschen mitunter sogar auf dem Gang vor dem Klo hockten.

Ein-Meter-Sicherheitsabstand? Davon konnte man dann erst wieder im Liegestuhl am Seeufer oder auf der Almhütte träumen.