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Studie

Das langsame Ende der Globalisierung

Mann im Finanzdistrikt von Tokio.
Mann im Finanzdistrikt von Tokio.(c) Reuters
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Die Vernetzung der Staatengemeinschaft löst sich langsam wieder auf. Corona verstärkt diese Entwicklung. Eine aktuelle Studie warnt vor den Folgen - insbesondere für EU-Staaten wie Deutschland und Österreich.

Sie war nie beliebt: Die Globalisierung hatte stets Feinde, weil sie den Wettbewerb erhöhte, Arbeitsplätze in Billiglohnländer verschob und gegenseitige Abhängigkeiten schuf. Doch seit Beginn der Finanzkrise 2008 reduziert sich die wirtschaftliche Vernetzung der Welt. In diesem Jahr wird die Corona-Pandemie diese Entwicklung noch deutlich verstärken. Das geht aus dem jüngsten Globalisierungsreport der Bertelsmann Stiftung hervor, der am Donnerstag vorgestellt wurde. Und die Folgen dieser Entwicklung werden alles andere als positiv sein. Ganz im Gegenteil. Insbesondere Industrienationen wie Deutschland, Japan, aber auch Österreich werden auf einen Teil ihres Wohlstands verzichten müssen.