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Mit "The Walking Dead" ist 2022 Schluss

Immer auf der Suche nach einem sicheren Zufluchtsort: Die Protagonisten von "The Walking Dead".
Immer auf der Suche nach einem sicheren Zufluchtsort: Die Protagonisten von "The Walking Dead".imago/Prod.DB (G. Page)
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Nach zehn Jahren des Kampfes ist nun ein Ende absehbar: Die finale Staffel der US-Zombie-Serie soll 24 Folgen haben. Bis dahin sei noch "Geschichte um Geschichte" zu erzählen.

Weiter und weiter wurde die Handlung gesponnen, immer wieder von Neuem kämpften die wenigen bisher nicht infizierten Menschen gegen Zombies (und einander), gerieten in ausweglose Situationen, verloren Freunde und Familie, um sich wieder aufzurappeln und weiterzukämpfen. Bei Zusehern und Kritikern kamen vor allem die ersten Staffeln sehr gut an, dann traten Ermüdungserscheinungen auf.

Nun ist ein Ende des Kampfes absehbar: Die US-Zombie-Serie "The Walking Dead“ wird 2022 eingestellt, teilte der produzierende Fernsehsender AMC mit. Die finale elfte Staffel soll 24 Folgen haben.

"Es sind nun schon zehn Jahre", erklärte AMC mit Blick auf die 2010 gestartete Serie. Bis zum Ende 2022 werde es aber noch "Geschichte um Geschichte" zu erzählen geben.

17 Millionen Zuschauer für eine einzige Folge

Zu besten Zeiten zog "The Walking Dead" - basierend auf einem 2003 veröffentlichten Comicbuch - 17 Millionen Zuschauer für eine einzige Folge an. In der Altersgruppe zwischen 18 und 49 Jahren war die Serie mehrere Staffeln lang die Sendung mit den meisten Zuschauern im US-Fernsehen.

Sie verwies nicht nur die Shows der großen drei US-Sender ABC, NBC und CBS auf die Plätze, sondern auch Sportübertragungen. Das war zuvor noch keiner Serie eines Kabelsenders gelungen. Doch auch wenn "The Walking Dead" immer noch mit die besten Quoten im Kabelfernsehen hat, gehen die Zuschauerzahlen seit 2017 stark zurück.

Die Comicreihe „The Walking Dead“, die als Vorlage für die gleichnamige Fernsehserie diente, wurde bereits im Vorjahr eingestellt.

(red./Ag.)