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Fondsbranche machte Corona-Absturz im zweiten Quartal fast wett

Kursgewinne und teilweise Nettomittelzuflüsse ermöglichten die Erholung.

Die österreichischen Fonds haben die Coronakrise schon im zweiten Quartal 2020 großteils hinter sich gelassen. Von Ende März auf Ende Juni stieg das verwaltete Vermögen um 7,4 Prozent auf 187,2 Milliarden Euro. Damit lag die Fondsindustrie nur mehr vier Prozent unter dem historischen Höchststand von 195 Milliarden Euro Ende 2019, berichtete die Finanzmarktaufsicht (FMA) am Donnerstag.

Grund für die Erholung waren insbesondere Kursgewinne, teils gab es auch Nettomittelzuflüsse. Österreichische Nachhaltigkeitsfonds gemäß dem Umweltzeichen haben in der Krise vermögensmäßig stark zugelegt, ihr Anteil am gesamten verwalteten Fondsvermögen macht fast 6,7 Prozent aus. Die Zahl der ausländischen Fonds steigt seit Jahren, die Krise tat dem keinen Abbruch. Ende Juni 2020 waren in Österreich 9135 ausländische Fonds zum Vertrieb notifiziert, Ende 2014 waren es erst 6382 gewesen.

(APA)