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Ermittlungen

Philippinische Behörden überprüfen 57 Verdächtige im Wirecard-Skandal

Die Behörde ermittelt wegen inländischer Verstöße gegen das Anti-Geldwäsche-Gesetz.

Im Wirecard-Skandal ermitteln die philippinischen Behörden gegen 57 verdächtige Personen und Unternehmen. Strafanzeigen seien noch nicht eingereicht worden, sagte der Chef der Antigeldwäsche-Agentur AMLC, Mel Gergie Racela, am Freitag bei einer Online-Pressekonferenz.

Die Behörde ermittelt wegen inländischer Verstöße gegen das Anti-Geldwäsche-Gesetz und wartet auf Beweise aus Deutschland, um Anklage gegen Verdächtige zu erheben.

Ermittelt werde unter anderem gegen Angestellte von zwei örtlichen Banken sowie gegen zwei philippinische Einwanderungsbeamte, die Reiseunterlagen des flüchtigen, aus Österreich stammenden Ex-Wirecard-Vertriebsvorstands Jan Marsalek gefälscht haben sollen.

Gleichzeitig betonte Racela erneut, dass die von dem Zahlungsdienstleister vermissten 1,9 Milliarden Euro nicht ins philippinische Finanzsystem gelangt seien und es auch keine Berichte über verdächtige Transaktionen gebe. Deshalb sei der Fall für das Land „nicht so riesengroß".

(APA)